HOME

Initiative auf dem Reeperbahn Festival : Wie die Musikbranche Frauen diskriminiert - und was sich jetzt ändern muss

Neue Töne aus der Musikbranche: Weil die meisten Künstler und Entscheider immer noch männlich sind, will eine internationale Kooperation Veränderung schaffen. Beim Reeperbahn Festival in Hamburg berichten Musikerinnen wie Shirley Manson von Garbage von ihren Erfahrungen.

Reeperbahn Festival

Frauen sind im Musikbusiness stark unterrepräsentiert - die Initiative "Keychange" will das ändern.

Erst einmal gibt's Ärger: "Können wir bitte endlich damit aufhören, Männer zu beglückwünschen, wenn sie das Richtige tun?", stöhnt Shirley Manson. Die Sängerin der Band Garbage rüffelt damit ausgerechnet Vanessa Reed, die Vorsitzende einer Frauenförderungs-Initiative aus Großbritannien. Diese hatte sich gerade speziell bei den Männern bedankt, die auf der Konferenz des Reeperbahn Festivals den Weg zum Panel über fehlende Frauen im Musikbusiness gefunden hatten. Tenor der Teilnehmer: Es wird Zeit, dass Frauen ebenso häufig wie Männer in der Branche vertreten sind. Denn das Verhältnis ist keineswegs ausgewogen.

Die deutsche Sängerin Alexa Feser beschreibt ihre Erfahrung so: "Ich schreibe Songs seit ich 13 Jahre alt bin, aber ich bin sehr lange nicht verstanden worden. Erst mit 30 habe ich einen Plattenvertrag bekommen - weil ich da zum ersten Mal auf weibliche Entscheiderinnen getroffen bin. Diese Industrie ist für Männer gemacht." Die Zahlen belegen ihren Eindruck: Bei der deutschen Musikverwertungsgesellschaft Gema sind beispielsweise nur 13 Prozent aller gemeldeten Songschreiber weiblich - und diese verdienen wiederum nur 6 Prozent der Ausschüttungen.  

In fünf Jahren zur Hälfte weibliche Künstler auf der Bühne - das ist das Ziel

"Man denkt immer, dass die Musikindustrie so modern, hip und fortschrittlich ist, aber das stimmt nicht. Es muss sich etwas verändern. Da ist so viel Potenzial: 30 Prozent vom Talent kommt nie im Markt an, weil die Entscheider männlich sind. Wir müssen daran arbeiten, dass es ein Bewusstsein dafür gibt", sagt Alexander Schulz, Chef des Reeperbahn Festivals. Er ist mit seinem Event eines von sieben Musikfestivals weltweit, die sich zur Initiative "Keychange" zusammengetan haben. Ziel ist es, eine ausgewogenere Musikindustrie zu schaffen. Deshalb haben sich die Teilnehmer verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren die Hälfte ihrer Künstler-Auswahl und ihrer Gastredner weiblich werden zu lassen. Zumindest soll das versucht werden.

"Das Reeperbahn Festival versteht sich als Plattform für junge Künstler, damit diese von der Industrie gesehen werden. Und weil sich von alleine nichts ändert, ändern wir eben den Pool, aus dem die meist männlichen Entscheider aussuchen", erklärt Schulz. "Keychange" wolle das Musikbusiness besser machen.

Die globale Gegenbewegung dank Trump und Co. ist ein Problem

Auch Shirley Manson, seit Jahren engagierte Feministin, sieht gerade jetzt Handlungsbedarf. "In den 90ern war es ein wenig besser. Damals gab es einige Frauen im Musikbusiness, die weniger stereotyp waren. Mittlerweile haben wir wieder eine Gegenreaktion. Wenn man sich weltweit umguckt, dann sind wir in einer kulturellen Krise, was die Rechte von Frauen angeht. Wenn Donald Trump öffentlich sagen darf, dass er Frauen belästigt und das keine Konsequenzen hat, dann haben wir ein Problem. Und zwar Männer und Frauen."

Die wenigen erfolgreichen Frauen, die es geschafft haben, sollten außerdem darauf achten, ihre Geschlechtsgenossinnen zu unterstützen. "Frauen haben gelernt, dass es für sie höchstens einen Platz gibt. Deshalb ist oft instinktiv ein Konkurrenz-Gedanke da. Aber es ist wichtig, dass erfahrene Musikerinnen den weiblichen Nachwuchs an die Hand nehmen und fördern", so Manson. Durch "Keychange" haben nun 60 Künstlerinnen aus Europa die Chance bekommen, sich in einem internationalen Netzwerk auszutauschen, aus Deutschland ist zum Beispiel das Frauen-Duo Gurr dabei. 

Übrigens muss trotz des Rüffels kein Mann Angst vor Shirley Manson haben: "Wenn ich Slogans wie 'Die Zukunft ist weiblich' sehe, wird mir Angst und bange. Ich möchte doch nicht ein Patriarchat mit einem Matriarchat austauschen! Kein Geschlecht sollte über dem anderen stehen, es geht nur zusammen", sagte sie abschließend.

Reeperbahn-Festival 2017: ANCHOR Award: Das sind die Nominierten


Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?