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"The Unskippable Payback": Spotify-Werbung für Männer: So scheiße fühlt es sich an, sexuell belästigt zu werden

Viele Frauen kennen das Gefühl, auf der Straße mit ekligen Sprüchen belästigt zu werden. Ein Werbespot auf Spotify soll nun Männer dafür sensibilisieren, wie schlimm sich verbale Belästigung anfühlt.

Eine Frau wird von einem Mann auf der Straße belästigt

Jeden Tag wird der Gang auf die Straße für viele Frauen zum Spießrutenlauf

Getty Images

"Wohin gehst du denn so ganz alleine? Schaff deine Karotte mal hier rüber, mein Kaninchen hat Hunger." Klingt nach einem typischen, ekligen Anmachspruch - nur irgendwie anders? "Komm schon her! Wenn ich dich nehme, mache ich einen echten Mann aus dir." Ja, diese Worte stammen von einer Frau - und gehören zu einer Kampagne auf Spotify. So hört es sich an, wenn Frauen Männer auf der Straße belästigen würden.

Spotify-Kampagne: "The Unskippable Payback"

Mit einem Werbespot beim spanischen Spotify macht die Organisation "Fundación Triángulo" auf sexuelle Belästigung aufmerksam. "Du hast dich bestimmt gerade unwohl gefühlt und konntest nicht auf 'skip' drücken. So geht es auch allen Frauen, die im Schnitt eine Minute Belästigung am Tag über sich ergehen lassen müssen", heißt es weiter in dem Spot, der nur an männliche Nutzer des Streaming-Dienstes ausgespielt wird. "Belästige nicht, sondern zeige Respekt." Die Aktion trägt den Namen "The Unskippable Payback" ("Die unüberspringbare Revanche").

Begleitet wird die Kampagne von einem Video, das die Organisation auf Facebook geteilt hat: 

The Unskippable Payback Una campaña de Fundación Triángulo contra el machismo Ideada por Young & Rubicam.

Gepostet von Fundación Triángulo am Montag, 14. Mai 2018

Zu sehen ist der alltägliche Spießrutenlauf, den viele Frauen kennen, wenn sie das Haus verlassen: Sie werden mit Worten zu Sexobjekten degradiert, müssen blöde Sprüche ertragen, bekommen ungewollte Komplimente. "Wir Frauen erleiden jeden Tag, zu jeder Zeit verbale Belästigung. Von dem Augenblick an, wenn wir das Haus verlassen. Auf der Straße müssen Frauen im Durchschnitt mehr als eine Minute pro Tag diese 'Komplimente' ertragen", heißt es in einem Statement auf der Website der Organisation. 

"Komplimente" als Ausdruck männlicher Dominanz

Die Besonderheit der Kampagne: Selbst Premium-Mitglieder bei Spotify können den Spot nicht "skippen", also nicht überspringen. In der heutigen Zeit ist das die ultimative Machtlosigkeit.

"Wir dürfen nicht tolerieren, dass Frauen diesen 'Komplimenten', die aus unserer Sicht ein Ausdruck männlicher Dominanz sind, nicht entkommen können", schreibt Yolanda Rodriguez, Vorstandsmitglied von "Fundación Triángulo" in dem Statement. "Wir Frauen haben das Recht, uns in der Öffentlichkeit aufzuhalten, ohne dazu gezwungen zu werden, auf einen männlichen Blick zu reagieren, der uns zu Objekten macht."

Vergangene Woche wurde in Frankreich ein Gesetz verabschiedet, das das sogenannte "Catcalling", also die verbale Belästigung, unter Strafe stellt. Mit Geldbußen bis zu 750 Euro. Das neue Gesetz setzt - wie "The Unskippable Payback" - ein klares Zeichen gegen die Bagatellisierung von sexueller Belästigung. "Hey Puppe, haste Bock?" ist kein Kompliment. Sowas will keine Frau hören. Jetzt muss diese Botschaft nur noch in die Köpfe der Menschen. Ein Weg führt über das Ohr - da kommt die Spotify-Kampagne gerade recht. 

Die Akte Hollywood: Skandal um sexuelle Belästigungen: Das sind die prominentesten Fälle


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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