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Betrunken Flug gebucht: Eigentlich wollten sie nur in Edinburgh ein Bier trinken – es folgt ein legendärer Trip

Sie hatten sich ewig nicht gesehen und wollten eigentlich nur entspannt ein paar Bierchen miteinander trinken. Aber die Dinge kamen ganz anders, weshalb sich drei junge Männer aus Schottland auf einmal auf einem Flug nach Berlin wiederfanden.

Männer mit Bier

Betrunken wurden schon die verrücktesten Pläne geschmiedet – drei junge Schotten flogen beispielsweise nach Berlin (Symbolbild)

Getty Images

Wir alle haben vermutlich betrunken schon mal Dinge gemacht, die uns am nächsten Tag selbst ein bisschen schockiert haben. Den Chef angerufen, Blumenkübel geklaut, sowas halt. Was drei junge Männer aus Edinburgh machten, ist allerdings ein wenig extremer – denn sie buchten einen spontanen Städtetrip.

Bier, Nachtclub, Geldgewinn im Casino

Ruaridh Wood, David Blackie und Andrew Graham – alle Anfang 20 – sind schon seit vielen Jahren Freunde und gingen früher gemeinsam zur Schule. Weil sie sich schon eine Weile nicht mehr gesehen hatten, entschieden sie sich an einem Montag, gemeinsam in Edinburgh ein Bier trinken zu gehen. Na gut, vielleicht zwei. Gegenüber "Unilad" sagte Ruaridh Wood: "Wir hatten uns schon fünf oder sechs Jahre nicht mehr zu dritt gesehen, weil wir die Schule verlassen und in verschiedene Unis gegangen und im Ausland gearbeitet hatten. Also war ein Wiedersehen dringend nötig."

Nach ein paar Bieren seien sie in die Innenstadt in einen weiteren Pub gegangen und anschließend noch in einen Nachtclub: "Aber wir waren noch nicht bereit, den Abend zu beenden, also hüpften wir ins Taxi und fuhren mit ein paar Leuten, die wir an dem Abend kennengelernt hatten, in ein Casino." Dort angekommen habe einer von ihnen beim Roulette 200 Pfund gewonnen. 

Die Qual der Wahl zwischen Barcelona und Berlin

In ihrem Biertaumel seien sie auf die grandiose Idee gekommen, ihren neugewonnenen Reichtum in Flugtickets zu investieren: "Wir dachten, es sei doch eine lustige Idee, zum Flughafen zu fahren und zu gucken, ob wir irgendwie einen günstigen Flug bekommen könnten." Am Flughafen angekommen – inzwischen war es Dienstagmorgen – hätten sie zunächst nach sonnigen Urlaubszielen gesucht, doch: "Nachdem wir an ein paar Schaltern waren, kristallisierte sich heraus, dass es zu dieser Tageszeit nicht besonders viele Optionen gab – immerhin war es bereits etwa sieben Uhr morgens."

Die Wahl sei auf entweder Barcelona oder Berlin gefallen, doch da bislang keiner von ihnen in Deutschland war und der Flug nach Spanien teurer, entschied man sich für die deutsche Hauptstadt. (Die ja, wie wir alle wissen, ohnehin ein beliebtes Reiseziel für britische Touristen ist.) "Irgendwie schafften wir es durch den Security-Check – auch wenn sich daran keiner von uns mehr erinnern kann – und legten uns in einem Burger King nochmal kurz hin."

Was wären wir ohne die guten Ratschläge unserer Mütter?

Der Trip habe nur zwei Tage dauern können, da einer von ihnen am Donnerstag wieder habe arbeiten müssen, doch aus diesen zwei Tagen holten die Freunde das meiste raus, machten Sightseeing, gingen Essen und feierten mit anderen Berlinbegeisterten in Friedrichshain.

"Der Rückflug am Mittwoch war hart, aber immerhin haben wir eine Geschichte zu erzählen. Unsere Familien und Freunde fanden es genau so lustig wie wir und der Kumpel, der in Edinburgh früher nach Hause gegangen war, hat sich ordentlich geärgert." Verständlich.

Quelle: "Unilad"

jgs