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Sie wollte umsonst übernachten: Dumm gelaufen: Influencerin wird von Hotelier aus Dublin bloßgestellt

Die junge Britin wollte fünf Nächte im Dubliner Hotel "White Moose Café" bleiben und dafür positiv auf ihrem Youtube-Kanal darüber berichten. Darauf ließ der Betreiber sich aber nicht ein – und er hatte gute Argumente.

Ein Video der Influencerin Elle Darby auf Youtube

"Ich wurde bloßgestellt (so peinlich)" lautet der Titel des Youtube-Videos, mit dem Influencerin Elle Darby auf die Aktion reagierte

Sie ist blond, hübsch und mit 22 Jahren sehr jung. Die Britin Elle Darby ist eine erfolgreiche Influencerin, die sich bevorzugt den Themengebieten Beauty, Lifestyle und Reisen widmet. So ganz entschieden, ob sie mit ihrem YouTube-Business nun eine toughe Geschäftsfrau oder nicht doch eher noch ein kleines Mädchen ist, hat Darby sich allerdings noch nicht. Das zeigte sich gerade nach einer Aktion, die die britische Influencer-Szene aufrüttelte.

Was war passiert? Elle Darby und ihr Freund hatten Lust auf ein "verfrühtes Valentins-Wochenende" in Irland. Bei der Suche nach einem hübschen Hotel stieß die 22-Jährige auf das beliebte "White Moose Café", eine hippe Herberge in Dublin.

Man soll ja Berufliches und Privates nicht vermischen – diesen Ratschlag hätte Darby vielleicht beherzigen sollen. Tat sie aber nicht. Stattdessen schrieb sie Paul Stenson, den Chef des "White Moose", an. Keck schlug Elle Darby ihm vor, sein "umwerfendes Hotel in meinen YouTube-Videos, Instagram-Stories und Posts zu erwähnen, um dem Hotel Aufmerksamkeit zu bringen". Und dafür fünf Nächte lang gratis bei ihm wohnen zu können.

Publicity bezahlt keine Rechnungen

Stenson, selbst durchaus aktiv in den sozialen Netzwerken, hielt davon allerdings gar nichts. Er veröffentlichte Darbys E-Mail – natürlich mit geschwärztem Namen – selbst auf den Kanälen des "White Moose Café" und lieferte öffentlich eine Antwort darauf, die es in sich hatte.

"Danke für deine E-Mail, in der du nach kostenloser Unterkunft im Austausch für Publicity fragst. Es braucht ganz schön viel Mut, so eine E-Mail zu schreiben, dafür nicht besonders viel Selbstachtung und Würde. Wenn ich dich hier für ein Video übernachten lasse, wer bezahlt die Mitarbeiter, die sich um dich kümmern? Wer bezahlt das Housekeeping, das dein Zimmer putzt? Die Kellner, die dein Frühstück servieren? Die Rezeptionistin, die dich eincheckt?"

Die Botschaft endet mit einem deutlichen "P.S.: Die Antwort ist nein."

Obwohl Elles Kontaktdaten im Posting unkenntlich gemacht wurden, konnten sich anhand der Kennzahlen, die sie in ihrer Mail erwähnt hatte – 87.000 Youtube-Abonnenten und 76.000 Instagram-Follower – viele weitere Blogger und Youtuber denken, wer hinter der Anfrage steckte. Es dauerte nicht lange, bis Darbys Name öffentlich wurde.

Die Influencerin schlug zurück

Was folgte, war ein ordentlicher Shitstorm. Viele machten sich lustig über die freche Anfrage der 22-Jährigen. Offenbar ging ihr das so zu Herzen, dass sie den Rückschlag nicht einfach hinnehmen konnte. So wandte Elle sich via YouTube an ihre Fans, um die Aktion zu erklären. In einem Video namens "Ich wurde bloßgestellt (so peinlich)" argumentiert sie, dass sie nur aus den "unschuldigsten Motiven" heraus gehandelt habe. "Als ein 22-jähriges Mädchen, das von zuhause aus ihr Business führt, glaube ich nicht, etwas Falsches getan zu haben".

"Ich weiß nicht wirklich, was deren Absicht war", kommentiert die Youtuberin das Posting des Hotel-Betreibers. "Es war einfach bösartig." Armes kleines Mädchen? Erfolgreiche Geschäftsfrau? Was denn nun?

Darbys Tränen, die sie so öffentlich auf Youtube vergoss, lenkten den Shitstorm wiederum in die andere Richtung: Ihre Fans pöbelten nun gegen Paul Stenson und das "White Moose Café". Aber der Hotelier hatte die Nase gestrichen voll von den internen und öffentlichen Querelen der britischen Influencer-Szene. Mit einem letzten Posting machte er deutlich, wie er sein luxuriöses Hotel weiterbetreiben möchte:

Influencer-Fails: Und damit verdienen die Geld? Die absurdesten Beispiele für Product Placement im Netz
WT
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.