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Fieser Streich: Tochter plant drei Jahre lang den besten Weihnachts-Prank für ihren Vater

Er liebt die Pralinen von Ferrero Rocher – und er hasst Rosenkohl. Für seine Tochter eine exzellente Grundlage für den vielleicht lustigsten Weihnachtsstreich seit langer Zeit. Und sie bewies dabei nicht nur Witz und handwerkliches Geschick, sondern auch echte Ausdauer.

So viel Bastelarbeit für einen Weihnachtsstreich... So viel Mühe musste ja mit Erfolg belohnt werden!

So viel Bastelarbeit für einen Weihnachtsstreich... So viel Mühe musste ja mit Erfolg belohnt werden!

Judy Brown aus Schottland hat nicht nur einen ziemlich ausgeprägten Sinn für Humor – sie hat auch eine Familie, die diesen zu schätzen weiß. Oder zumindest damit rechnet, in den "Genuss" von Judys Witzen zu kommen. Besonders ihr Vater, der während der Weihnachtsferien stets das Lieblingsopfer der ausgebildeten Sängerin ist. Judy liebt es, ihrem Papa Streiche zu spielen.

Einen besonders raffinierten Streich plante sie über ganze drei Jahre hinweg. Es begann 2016 – und schon der Auftakt war unheimlich lustig. Denn Judy wusste, dass ihr Vater die Pralinen von Ferrero Rocher liebte. Diese goldenen Kugeln mit Schoko und Nuss. Die aß er so gern, dass er sie auspackte und sofort "inhalierte", ohne sie vorher großartig anzugucken. Was er hingegen nicht mochte: Rosenkohl. Und so kaufte Judy vor Weihnachten eine Packung Rocher und einen Beutel Rosenkohl. Dann wickelte sie sorgsam jede Praline aus dem goldenen Papier und wickelte stattdessen rohen Rosenkohl darin ein. Das Ganze brachte sie anschließend so gut wie möglich wieder in den Originalzustand.

Sie hätte sich kaum die Mühe machen müssen, alle Pralinen auszutauschen, denn ihr Vater brauchte nur eine einzige davon zu probieren und war vom ungewohnten Geschmackserlebnis so geschockt und so bitter enttäuscht, dass er den Rest natürlich nicht mehr anrührte. Wir müssen gestehen – wir fühlen mit ihm!

Judy allerdings hatte noch lange kein Mitleid mit ihrem Schoko-versessenen Vater. Zu Weihnachten 2017 schenkte sie ihm erneut eine große Packung Rocher-Kugeln. Dieses Mal hatte sie absolut nichts daran verändert. Nettigkeit? Hmm, naja, dazu kommen wir später.

Judy saß ihre Zeit ab, bis zum großen Finale

Doch ihr Papa war misstrauisch und erinnerte sich noch zu gut an das vergangene Weihnachten. Er wollte keine der Pralinen haben. "Er rührte keine einzige Rocher an", schreibt Judy auf Twitter. "Was gut war, denn sonst inhaliert er sie mit einer Geschwindigkeit von 750 Meilen pro Stunde. Es gab also genug Pralinen für den Rest von uns." Gemein – Vater Brown sah also missmutig zu, wie seine Frau und seine Kinder fröhlich seine Lieblingssüßigkeit genossen, an die er sich nicht herangetraut hatte.

Aber dieses Weihnachten mit den echten Nusskugeln gehörte zu Judys ausgefuchstem Plan. "Ich saß meine Zeit ab", schreibt sie listig. Das große Finale ihres Weihnachts-Streichs sollte nämlich 2018 folgen.

Vor den Feiertagen ging Judy einkaufen. In ihrem Wagen landeten: Rocher, Rosenkohl, gehackte Nüsse und Schokolade. Zu Hause packte sie erneut mühevoll alle echten Pralinen aus und tat dann etwas wirklich Fieses: Sie schmolz die Schokolade und wälzte den Rosenkohl sorgfältig in Nüssen und flüssiger Schoki. Jetzt konnte man das Gemüse kaum noch von den echten Pralinen unterscheiden. Gemein! So getarnt wickelte Judy die schokoladenüberzogenen Rosenkohl-Kugeln in das goldene Papier und packte alles wieder ein.

Er packte aus, er prüfte, er biss hinein

Und wir müssen nicht allzu viel Fantasie aufwenden, um uns das Entsetzen ihres Vaters vorzustellen, als er an Heiligabend in die erste Praline biss. Nachdem im vergangenen Jahr mit den leckeren Nusskugeln alles gut gewesen war, hatte er dieses Mal keinen Verdacht geschöpft und wollte nicht noch einmal auf den Genuss verzichten. Aber von Genuss konnte keine Rede sein!

"Ich lache immer noch", schreibt Judy auf Twitter. "Ich weiß, seine Rache wird schnell und schrecklich sein", aber "meinen Papa ahnungslos einen rohen Rosenkohl essen zu sehen" sei all den Aufwand wert gewesen. Jetzt wüssten wir allerdings zu gern, welche Revanche sich Judys Vater für Weihnachten 2019 überlegt!

Dieser Streich macht Kinder fassungslos – und zwar generationsübergreifend
wt
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.