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Die große Google-Liebe: Wie sich eine Britin und ein Italiener verliebten - und dabei kein Wort des anderen verstanden

In einem Nachtclub auf Ibiza lernten sich eine Britin und ein Italiener kennen. Sie verliebten sich. Doch hatten ein Problem: Keiner sprach die Sprache des anderen. Wie Google bei der Liebesgeschichte half.

Dieses Bild von der Engländerin Chloe Smith und dem Italiener Daniele Marisco entstand 2016 als sich das Paar auf Ibiza kennenlernte. Daniele postete es als sein Profilbild.

Dieses Bild von der Engländerin Chloe Smith und dem Italiener Daniele Marisco entstand 2016 als sich das Paar auf Ibiza kennenlernte. Daniele postete es als sein Profilbild.

Die Liebesgeschichte von Chloe Smith aus England und Daniele Marisco aus dem italienischen Neapel klingt wie die zweier Protagonisten aus dem Hollywood-Film "Tatsächlich Liebe". Darin fährt der unglückliche, von seiner Freundin mit seinem eigenen Bruder betrogene Schriftsteller Jamie wie jedes Jahr im Winter nach Südfrankreich, um sein Buch zu schreiben. Dort verliebt er sich in seine portugiesische Haushälterin Aurelia. Sie spricht kein Wort Englisch, er kein Wort Portugiesisch. Trotz aller Widrigkeiten verlieben sie sich ineinander. Er lernt ihre Sprache mit Audiokassetten, sie tut es ihm gleich. Die Liebe siegt.

Liebe trotz Sprachbarriere

Der Film ist aus dem Jahr 2003. Drei Jahre bevor Google Translate erschien. Das große Glück für Chloe und Daniele, die sich vor über zwei Jahren auf Ibiza in einem Nachtclub kennenlernten. Denn obwohl weder sie Italienisch, noch er Englisch sprechen konnten, verliebten sie sich ineinander. Mit der "Daily Mail" haben sie über ihre Liebe gesprochen. Es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen, sie seien Seelenverwandte. Sie verstanden zwar kein Wort, was der andere sagte, aber sie verstanden, dass sie jemand Besonderen getroffen haben. Um miteinander zu kommunizieren, nutzten sie Google Translate. Und halfen sich gegenseitig, die Sprache des anderen zu lernen.

Nach nur einer Woche verreisten die Frischverliebten gemeinsam. Freunde und Familie dachten, es wäre nur ein Urlaubsflirt. Aber das Paar bewies, wie stark ihre Liebe ist. Heute - zwei Jahre später - leben die beiden in England. Den Google-Translate-Dienst benötigen sie nur noch in Ausnahmefällen. Sie wollten sicher gehen, dass ihre Liebe nicht an der Sprachbarriere scheitert. Sie spricht jetzt Italienisch. Er spricht jetzt Englisch.

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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?