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"Forever alone": Alle meine Freunde heiraten und bekommen Kinder – sterbe ich als Katzenfrau?

Ab einem gewissen Alter hören viele ihre biologische Uhr ticken. Spätestens wenn man der einzige unverheiratete, kinderlose Mensch im Freundeskreis ist. Aber warum eigentlich, fragt sich unsere Community-Autorin. Sie ist Single – will aber nicht als Katzenfrau enden.

Von NEON-Community-Mitglied Sandra G.

Sterbe ich als Katzenfrau?

Werden Frauen ohne Mann und Kind automatisch zur Katzenfrau? Nein!

Getty Images

Vor ungefähr sieben Jahren saß ich bei meiner damaligen Nachbarin auf dem Sofa. Sie: 28 Jahre alt, traurig. Ich: 20 Jahre alt und in der wildesten Phase meines Lebens. Da saßen wir also, auf ihrem Sofa und sie erzählte mir, wie schrecklich im Moment alles sei. Alle ihre Freundinnen bekämen Heiratsanträge oder Kinder, oder zögen mit ihrem Partner zusammen. Tanzen gehe sie nur noch, um Männer kennen zu lernen. Spaß habe sie dabei aber keinen mehr, weil sie eigentlich schon aus ihrer wilden Phase heraus sei.

Ich belächelte das ganze nur, konnte ihr Problem überhaupt nicht verstehen. Warum will sie denn so zwingend einen Mann, oder ein Kind? Sie soll doch lieber noch raus und Spaß haben, so lange sie kann. Sie erzählte mir, dass sie vor ein paar Tagen sehr von ihrer Mutter enttäuscht wurde. Als sie geboren wurde, hatte man ein Sparbuch für sie angelegt, das sie zur Hochzeit bekommen sollte. Ihre Mutter meinte in einem Gespräch zu ihr: "Das Sparbuch werde ich dir zu deinem nächsten Geburtstag schenken. Sonst bekommst du es wahrscheinlich nie!" 

Ende ich irgendwann wie meine Nachbarin?

Meine Nachbarin zog irgendwann aus. Ich auch – in meine erste eigene Wohnung, begann mit Sport und hatte ein schönes Leben. Jetzt sitze ich hier, 27 Jahre alt. In meiner eigenen Wohnung. Alleine. Nur mit meinen zwei Katzen. Und telefoniere mit meiner Freundin, die mir erzählt, sie glaubt, dass sie bald einen Antrag bekommt. Und nun sitze ich hier, genau wie meine Nachbarin damals und frage mich, wer in meinem Freundeskreis eigentlich noch nicht verheiratet ist oder keine Kinder hat. Da fällt mir fast niemand ein. Ich werde kurz traurig.

Und ich denke an die Situation vor ein paar Tagen mit meiner Mutter im Auto. Es lief ein Lied der Backstreet Boys aus den Neunzigern. Ich machte lauter, sang mit und sagte zu meiner Mutter: "Haha, ein Klassiker. Und in 20 Jahren werden mich meine Kinder dafür hassen und total genervt sagen: 'Mensch, Mama. Mach die Musik von 1920 nicht so laut. Das erträgt ja keiner. DU BIST VOLL PEINLICH!'" Doch meine Mutter antwortete: "Ha, wenn du überhaupt noch Kinder bekommst." In diesem Moment, war mir gar nicht so richtig bewusst, was sie da von sich gegeben hatte. Aber je mehr ich jetzt über die Situation nachdenke, desto mehr frage ich mich, ob sie die Hoffnung aufgegeben hat, dass ich jemals einen Mann finde, heirate und Kinder bekomme.

Bin ich die ewige Single-Freundin aus den Filmen?

Ich frage mich, ob ich diese eine Freundin bin, die es in jedem Film gibt. Die, die immer Single ist. Ich frage mich, warum man sich von seinem Umfeld so beeinflussen lässt mit diesen ganzen Sachen. Eigentlich bin ich im Moment doch ganz zufrieden. Alle heiraten, aber deswegen muss ich es ja nicht auch. Nein. Und das ist der Punkt: Ich heirate, wenn ich mich dazu bereit fühle. Und nur, weil bisher nicht der richtige Mann (ja, ich rede von dem Richtigen – Männer gab es durchaus schon einige) dabei war, heißt das doch nicht, dass ich mit 30 Katzen in einer Waldhütte enden werde – oder?

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Ein Mann und eine Frau im Kino
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(