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Liebe auf Distanz: 48 Stunden Liebesglück: Wie meine Wochenendbeziehung funktioniert hat

Ein neuer Job in einer neuen Stadt – und der Partner bleibt zurück. Was das zur Folge haben kann? Eine Trennung, eine Fernbeziehung – oder wenn die Entfernung nicht zu groß ist – eine Wochenendbeziehung. Wie sie für mich funktioniert hat, und warum 48 Stunden manchmal sogar vollkommen ausreichend waren.

Von Sara Tavakoli

Frau und Mann umarmen sich

Auch wenn die gemeinsame Zeit sehr schön ist, und man sich eigentlich gar nicht gehen lassen will: eine Wochenendbeziehung hat mehr Vorteile, als du denkst

Unsplash

Ich hatte mal eine Freundin in Frankfurt, die jahrelang eine Wochenendbeziehung mit ihrem Freund in Stuttgart führte. Eine andere Freundin pendelte für ihre Fernbeziehung sogar eine Weile nach Mailand. Für mich war das unvorstellbar: viel zu anstrengend, würde ich nie machen, dann lieber eine Trennung, dachte ich immer. Bis ich für mein Studium in eine Stadt zog, die 200 km von meinem Freund entfernt war. Eine Trennung erschien plötzlich doch nicht mehr so einfach. Also wagten wir die Wochenendbeziehung.

Am Anfang mussten wir uns an die neue Situation gewöhnen: kein zusammen Aufwachen, keine gemeinsame Mittagspause, kein spontaner Kinobesuch. Aber nach ein paar Monaten stellten wir beide fest: Eine Wochenendbeziehung ist gar nicht mal so übel. Vor allem, weil wir wussten, dass es nach zwei Jahren ein Ende haben wird. 

Unter der Woche hatte ich Zeit für mich selbst

Klar, eine Wochenendbeziehung kann anstrengend sein: längere Zugfahrten, worunter Freizeit und Geldbeutel leiden, keine spontanen Übernachtungen und ständiges Planen und Koordinieren, wer wann zu wem fährt. Aber was man auch bedenken muss: Unter der Woche ist man so gezwungen, Dinge ohne den Partner zu unternehmen – und das muss kein Nachteil sein, das weiß ich jetzt. Denn die Zeit ohne einander führt manchmal dazu, dass man seine Freunde häufiger sieht, mehr Sport macht oder auch einfach mal Zeit für sich alleine hat.

Versteht mich nicht falsch – diese Dinge sollte man auch tun können, wenn man keine Wochenendbeziehung führt. Aber bei mir ist es so: Ich würde immer lieber mit meinem Partner etwas unternehmen als ins Fitnessstudio zu gehen. Ich würde mich wahrscheinlich sehr selten aktiv gegen ein Treffen mit ihm entscheiden, "nur" um Zeit mit mir selbst zu verbringen. Und wenn mich eine Freundin spontan fragt, ob ich noch etwas trinken gehen möchte, mache ich das eher dann, wenn nicht gerade mein Freund in meiner Küche sitzt. Unter der Woche hat man also genug Zeit, um sich um alles zu kümmern, was hin und wieder auf der Strecke bleibt. Und vor allem hat man genug Zeit, um sich zu vermissen, und sich so richtig auf das bevorstehende gemeinsame Wochenende zu freuen. Das hat unserer Beziehung jedenfalls nicht geschadet. 

Wie meine Wochenendbeziehung funktioniert hat

1. Teilt euch die Kosten für die Fahrten. Egal, wer von uns beiden schließlich den Weg auf sich genommen hat – die Kosten haben wir uns immer geteilt. Wir waren beide lieber in der Stadt, in der ich gewohnt habe – und das sollte nicht zu seinem Nachteil sein. Schließlich haben wir beide von der gemeinsame Zeit profitiert. 

2. Lasst euren Partner an eurem Alltag teilhaben: Ich habe meinem Partner meine Uni gezeigt und wenn wir beide arbeiten mussten, sind wir zusammen in die Bibliothek und haben mit meinen Kommilitonen in der Mensa gegessen. So konnte er sich meinen Alltag besser vorstellen und war sogar ein bisschen Teil davon. 

3. Plant das Wochenende nicht komplett durch und lasst Zeit fürs Nichts-tun oder Spontanität. Man muss keine drei Abende hintereinander essen gehen oder besonders coole Ausflüge gemeinsam unternehmen. Das haben wir nach den ersten gemeinsamen Wochenenden festgestellt. Genießt einfach die Nähe und macht, wonach ihr euch fühlt – selbst wenn das bedeutet, das ganze Wochenende im Bett zu verbringen.

4. Stellt nicht zu hohe Erwartungen an euch selbst und euren Partner: Es ist auch okay, wenn der Partner mal schlechte Laune hat oder ihr euch streitet. Am Anfang unserer Wochenendbeziehung hatten wir die unrealistische Erwartung, dass wir 48 Stunden gut drauf sind, und alles schön und gut ist – das hat uns ziemlich unter Druck gesetzt. Irgendwann haben wir akzeptiert, dass schlechte Laune und Streit auch dann okay sind, wenn man sich schon länger nicht gesehen hat. 

5. Nehmt euch auch unter der Woche die Zeit für einander. Die ganze Woche Uni, Arbeit, Sport und drei Verabredungen am Abend – da kann es schnell passieren, dass man sich mal vier Tage nicht richtig beim Partner meldet. Mal ist das sicherlich okay, aber wir haben auch festgestellt, dass man sich so neben der räumlichen Distanz auch emotional voneinander distanziert.  Also haben wir auch an vollen Tagen versucht, wenigstens kurz anzurufen – oder wir haben uns nach solchen stressigen Tagen für ein längeres Telefonat verabredet. 

6. Legt Rituale fest: Morgens eine Guten-Morgen-Nachricht, bei Netflix die gleiche Serie schauen oder vor dem Einschlafen kurz telefonieren und vom Tag erzählen: Findet Dinge, die ihr gemeinsam machen könnt – trotz der räumlichen Distanz. Uns haben diese Rituale geholfen, Nähe zu schaffen.  

7. Stichwort: Sexualität. Die Sehnsucht nacheinander hat uns sogar zu besserem Sex verholfen. Uns war aber auch klar: wenn es nicht klappt, dürfen wir uns nicht verrückt machen, denn das setzt uns nur unter Druck. Außerdem gibt es ja auch noch Alternativen wie Sexting für unter der Woche. 

Kein Vertrauen = keine Wochenendbeziehung

Diese Tipps haben uns nur geholfen, weil von uns beiden die Bereitschaft da war, einer Wochenendbeziehung die Chance zu geben. Mir war wichtig, dass mich mein Partner in meiner Entscheidung unterstützt, wir uns über die Dauer der Wochenendbeziehung einig sind, und über unsere gemeinsame Zukunft nach den zwei Jahren sprechen. In erster Linie muss also eine gesunde Basis vorhanden sein, damit eine Beziehung über eine gewisse Entfernung überhaupt funktionieren kann – davon bin ich überzeugt.

Wenn die Partnerschaft eh schon geprägt ist von Eifersucht, mangelndem Vertrauen, Missverständnissen und ständigen Konflikten, macht die Distanz wahrscheinlich alles nur noch komplizierter. Unter der Woche lebt man schließlich ein Leben, in das der Partner nicht so richtig integriert ist: Man trifft Freunde, von denen der andere bisher nur die Namen kennt, geht in Bars und Cafés, in denen der andere noch nie war und erlebt Situationen im Alltag, von denen man sich nur über WhatsApp erzählen kann. Dass es für uns also zwei Jahre lang gut funktioniert hat, lag vor allem daran, dass wir uns voll und ganz vertrauen konnten. 

Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.