HOME
Freitag, der 13.

Klaustrophobie: "Bin 1000 Tode gestorben": Wenn an jeder Ecke eine Panikattacke lauert

Im Keller, im Flugzeug, sogar im Museum: Für Klaustrophobiker lauert die Panikattacke überall. Eine Betroffene erzählt aus ihrem Alltag mit der Angst vor geschlossenen Räumen.

Klaustrophobie

Die Angst vor engen Räumen ist für Betroffene der Horror

Ich bin in meinem Leben schon 1000 Tode gestorben. Eigentlich ist es ironisch: Im Alltag benutze ich den Ausdruck "Ich sterbe" ständig und gerne – vor Begeisterung oder auch dem Gegenteil davon, "ich sterbe" ist vielfältig anwendbar. Aber nur die Panikattacken, die durch meine Angst vor geschlossenen Räumen ausgelöst werden, fühlen sich wirklich so an: als würde ich sterben.

Ich leide an Klaustrophobie. Der Begriff bezeichnet die krankhafte Angst vor dem Aufenthalt in geschlossenen Räumen und leitet sich vom lateinischen Substantiv claustrum (dt.: Verschluss, Riegel, Schloss) ab. Die Störung äußert sich bei mir als Angst vor dem tatsächlichen, manchmal aber auch nur vor dem gefühlten Eingesperrtsein.

Klaustrophobie: "Ich bin ausgerastet vor Angst"

Der Ursprung für meine Klaustrophobie liegt in einem Erlebnis aus meiner Kindheit. Ich erinnere mich noch ganz genau: Als ich sieben Jahre alt war, bin ich in den Keller gegangen, um irgendetwas für meinen Vater zu holen. Hinter mir fiel die Stahltür zu und ließ sich nicht mehr öffnen. Ich bin ausgerastet vor Angst und habe geschrien, aber über mindestens zehn Minuten, die sich wie zehn Tage anfühlten, hat mich niemand gehört.

Bald darauf gab es immer häufiger Momente, in denen ich mich mehr als nur unwohl fühlte: Im Urlaub mit dem Auto auf dem Weg nach Italien bin ich im Gotthard-Tunnel fast wahnsinnig geworden; und beim Besuch des Technikmuseums in Speyer war ich so blöd, an der Besichtigung eines U-Boots teilzunehmen – wenig überraschend bin ich quasi rückwärts wieder rausgerannt.

Bis heute laufen die Attacken immer nach dem gleichen Schema ab: Das Herz rast, der Schweiß bricht aus, ich hyperventiliere. Wenn mich die Panik in der Öffentlichkeit überkommt, schäme ich mich dafür. Aber natürlich ist die Scham nicht stark genug, dass ich dank ihr die Angst überwinden würde.

Inzwischen bin ich 29 Jahre alt, und immer noch können mich die Panikattacken jederzeit und überall ereilen. Ich bin nicht der härteste Fall, weil ich manchmal auch verschont bleibe in Situationen, die eigentlich prädestiniert sind: im Aufzug oder der überfüllten U-Bahn zum Beispiel. Flugreisen sind ebenfalls nicht immer gleich grausam, auch wenn mir dabei oft nur Beruhigungstabletten helfen, um die Langstrecke zu überstehen – oder viel Alkohol.

Trotzdem kann für mich jeder Raum zum "Panic Room" werden. Im Alltag erlebe ich immer wieder böse Überraschungen: Im Karussell auf der Kirmes legte sich letztens plötzlich und ohne Vorankündigung während der Fahrt eine Haube über unseren Wagen, sodass wir die letzten Runden in hohem Tempo und völliger Dunkelheit drehen mussten. Der Schock war so groß, dass ich mich anschließend noch minutenlang kaum auf den Beinen halten konnte – sie zitterten wie nach einer wilden Bootsfahrt auf hoher See.

"Ich versuche dann, mich durchzubeißen"

Der Angst vor der Angst versuche ich mich aber zu stellen. Ich versuche dann, mich durchzubeißen. Es gibt ein paar Tricks, die leider nicht immer, aber manchmal funktionieren: Es hilft zum Beispiel, wenn ich mich voll auf meine Atmung oder einen bestimmten Punkt im Raum konzentriere. Weil ich außerdem stark ins Schwitzen gerate, ziehe ich mich so weit wie möglich aus.

Manchmal überschätze ich mich aber auch. Einmal habe ich in Hamburg den "Dialog im Dunkeln" besucht. Das ist eine "Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren", bei der Blinde und Sehbehinderte die Besucher durch vollkommene Dunkelheit führen. Das Problem: Mir war vorher nicht klar, wie es sich anfühlt, die eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen zu können. Seitdem weiß ich, dass Dunkelheit meine Klaustrophobie nur noch verstärkt.

Aber ich weiß auch, dass ich mich der Angst trotzdem immer wieder und für den Rest meines Lebens stellen werde. Wenn ich an ihr scheitere, fühlt es sich zwar jedes Mal aufs Neue wie Sterben an. Aber es gibt kaum ein stolzeres Gefühl, als sie zu überwinden.

Protokoll: Tim Sohr

Geschichte einer ungewöhnlichen Ehe: Diese vier liebten sich, dann veränderte ein Schicksalsschlag alles

Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?