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US-Bundesstaat Illinois: Eine Dorfgemeinde erfüllt dieser 18-Jährigen ihren letzten großen Wunsch, bevor sie stirbt

Izabella bekommt mit nur 18 Jahren die Diagnose Leberversagen. Die Ärzte sagen, sie habe nicht mehr lange zu leben. Doch die Schülerin lässt sich davon nicht unterkriegen und will sich ihren letzten Wunsch erfüllen – und das ganze Dorf hilft mit.

Izabella leidet an Leberversagen – und will zum Abschlussball

Auf Facebook teilt das Mercyhealth-Hospiz, das Izabella betreut, Fotos von ihrem großen Tag: "Sie sah wunderschön aus ..."

Eine Diagnose kann ein ganzes Leben verändern – besonders, wenn man erst 18 Jahre alt ist und kurz vor dem Schulabschluss steht. Bei Izabella Sotelo war es der 6. Dezember 2018, der alles verändert hat. An diesem Tag wurde bei der Schülerin aus Rockton, Illinois, Leberversagen im Stadium drei diagnostiziert. "Ich werde dieses Datum niemals vergessen", sagt Tammie Cogdill, die Mutter von Izabella, im Interview mit dem US-amerikanischen Nachrichtensender "23 WIFR". "Ich war am Boden zerstört. Es war kaum zu glauben." 

Doch obwohl der 18-Jährigen nicht mehr viel Zeit bleibt, hat sie ihre Freude nicht verloren. Im TV-Interview sieht und hört man sie immer wieder lachen. "Izzys Lachen lässt einen strahlen", sagt Darcia Hart, die Leiterin des Hospiz, das sich um Izabella kümmert. "Es ist schön, die Familie scherzen zu hören." In einem Hospiz ginge es nicht nur um den Komfort, sondern auch um das Leben. Und das ist für Izabella wertvoller denn je: "Man weiß nie, wie viel Zeit einem noch bleibt. Ich glaube, die Leute nehmen das für viel zu selbstverständlich", sagt sie. 

Izabellas letzten Wünsche

Vor ihrem Tod will die Schülerin noch einiges erleben, also hat sie sich eine Bucket-List geschrieben. Einen Punkt konnte sie schon abhaken: ein Tattoo. Es soll sie daran erinnern, "das alles aus einem bestimmten Grund passiert." Doch für die anderen beiden Punkte bleibt ihr wahrscheinlich nicht mehr genug Zeit, sagen die Ärzte: der Schulabschluss im Frühling inklusive Abschlussball. Also beschließt Izabellas High School, ihr eine eigene Abschlussfeier zu organisieren – und zwar vor dem Frühling. Zuvor musste sie wegen ihrer Krankheit die Schule abbrechen. Am 8. Februar fand bereits ihre vorgezogene Zeugnisvergabe statt. Aber Moment, da fehlt doch noch etwas ...

Ja, vergangenes Wochenende war es dann endlich so weit: Izabella wurde für ihren Abschlussball abgeholt – und die ganze Gemeinde half beim Gelingen der Party mit. Die Besitzerin des Restaurants "Rockton Inns" hat zum Beispiel nicht nur ihre Location zur Verfügung gestellt, sondern auch ihren 15-jährigen Sohn Logan als Ball-Begleitung. "Sie ist der beste Mensch der Welt, ehrlich. Sie hat mich schon fünf Sekunden nach unserem Kennenlernen zum Lachen gebracht", sagt Logan über Izabella im Interview mit "23WIFR". 

"Sie sah wunderschön aus"

Auf Facebook teilt das Mercyhealth-Hospiz, von dem Izabella betreut wird, einige Fotos der Feier und schreibt dazu: "Heute, an diesem verschneiten Tag im Februar, war Izzys Abschlussball im 'Rockton Inn'. Sie sah wunderschön aus ..." Das Hospiz hat ihr außerdem das Kleid besorgt: ein schwarzes mit Rosen.

In dem Videobeitrag von "23WIFR" sieht man: Das Restaurant ist voller Mitschüler, Gemeindemitglieder und Fotos von Izabella. Die Stimmung ist ausgelassen. Alle haben Spaß, wie auf jedem anderen Abschlussball auch. "Ich denke nicht wirklich an die Krankheit", sagt Izabella. "Ich lebe mein Leben einfach, als wäre es ein ganz normaler Tag." Wir hoffen, dass sie noch viele dieser ganz normalen Tage erleben wird.

NUR TEASER SCREENSHOT INSTAGRAM

Quellen: 23WIFR / 23WIFR / Facebook

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(