Vier Besatzungsmitglieder bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak getötet. Bisher knapp 1900 Tote im Iran und im Libanon. Ölpreis bleibt stabil. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Matthias Urbach
Hier die aktuell wichtigsten Meldungen:
- Seit Beginn des Kriegs sind im Iran und im Libanon nach Angaben nationaler Behörden knapp 1900 Menschen ums Leben gekommen.
- Ein Gebirgsjäger der französischen Armee wurde im Irak getötet, weitere sechs verletzt.
- Die USA verlieren ein Tankflugzeug, das vierte Flugzeug während des Krieges.
- Erste Botschaft von Irans neuem Obersten Führer Modschtaba Chamenei verlesen.
- Anstieg des Ölpreis gebremst. USA erlauben Handel russischen Öls.
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Yannik Schüller
Der Bundeskanzler sieht derzeit keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus. Der CDU-Chef kritisiert bei seinem Besuch in Norwegen, dass weiterhin keine Strategie erkennbar sei, wie der Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu Ende gebracht werden solle.
„Ich will es noch einmal sehr deutlich sagen: Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden.“
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Yannik Schüller
Erneut ist ein aus dem Iran abgefeuertes ballistisches Geschoss nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums im Luftraum des Landes von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.
Das ist damit der dritte Vorfall in der Türkei dieser Art seit der vergangenen Woche. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, sagt das Ministerium nicht. Zuletzt war eine ballistische Rakete am Montag im türkischen Luftraum zerstört worden. Einige Trümmer der Munition seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden des Landes gefallen.
Das ist damit der dritte Vorfall in der Türkei dieser Art seit der vergangenen Woche. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, sagt das Ministerium nicht. Zuletzt war eine ballistische Rakete am Montag im türkischen Luftraum zerstört worden. Einige Trümmer der Munition seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden des Landes gefallen.
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Yannik Schüller
Merz kritisiert Lockerungen von US-Sanktionen gegen Russland
Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert das Lockern von Sanktionen gegen Russland.
„Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch“Merz beim Besuch im norwegischen Andöya
Die USA hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie wegen der steigenden Ölpreise infolge des Iran-Krieges vorübergehend den Verkauf russischen Erdöls wieder erlauben.
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Yannik Schüller
Vier Besatzungsmitglieder bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak getötet
Bei dem Absturz des US-Tankflugzeugs über dem Westen des Irak sind nach Angaben der US-Armee vier Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Insgesamt seien sechs Besatzungsmitglieder an Bord gewesen, erklärt das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom.
Das Tankflugzeug vom Typ KC-135 war demnach gestern gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Die Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Verlust sei jedoch weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen. Die Identität der verstorbenen Soldaten werde erst bis zu 24 Stunden nach der Benachrichtigung der Angehörigen bekanntgegeben.
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Yannik Schüller
WHO: Bisher knapp 1900 Kriegstote
Seit Beginn des Kriegs sind im Iran und im Libanon nach Angaben nationaler Behörden knapp 1900 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf.
Im Iran seien 1255 Menschen getötet und mehr als 15.100 verletzt worden. Mehr als 100.000 Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht. Im Libanon sind laut der WHO 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet. Nach Angaben libanesischer Behörden liegt die Zahl der Toten mittlerweile schon bei etwa 690. Die WHO berichtete von mehr als 800.000 Binnenvertriebenen.
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Yannik Schüller
Trump geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass der Iran kurz vor der Kapitulation steht.
Dies habe Trump den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in einer Telefonkonferenz vorgestern gesagt, berichtet das Nachrichtenportal „Axios" unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Trump habe erklärt, er habe "einen Krebs beseitigt, der uns alle bedroht hat". Da niemand mehr wisse, wer im Iran die Führung innehabe, gebe es auch niemanden, der die Kapitulation verkünden könne. Vom US-Präsidialamt war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.
Dies habe Trump den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in einer Telefonkonferenz vorgestern gesagt, berichtet das Nachrichtenportal „Axios" unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Trump habe erklärt, er habe "einen Krebs beseitigt, der uns alle bedroht hat". Da niemand mehr wisse, wer im Iran die Führung innehabe, gebe es auch niemanden, der die Kapitulation verkünden könne. Vom US-Präsidialamt war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.
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Yannik Schüller
Im Oman sind einem Bericht zufolge zwei Menschen durch eine herabstürzende Drohne ums Leben gekommen, mehrere weitere wurden demnach verletzt. Eine zweite Drohne sei in offenes Gelände gestürzt, meldet die staatliche omanische Nachrichtenagentur unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Die Vorfälle ereigneten sich demnach in der Region Sohar im Norden des Landes. Bei den Toten, die sich bei dem Einschlag in einem Industriegebiet aufhielten, soll es sich um ausländische Staatsbürger handeln, heißt es weiter.
Zur Herkunft der Drohnen war zunächst nichts bekannt. Die zuständigen Behörden ermitteln, so die Meldung.
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Yannik Schüller
Bei einem iranischen Raketenangriff sind in der Nacht 58 Menschen in einem arabischen Ort in Nordisrael verletzt worden.
Eine Frau sei durch Granatsplitter mittelschwer, alle weiteren durch Glassplitter leicht verletzt worden, teilt der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Alle seien in Krankenhäuser gebracht worden. Darüber hinaus behandelten Sanitäter den Angaben nach vor Ort 15 weitere Menschen wegen Angstzuständen.
Eine Frau sei durch Granatsplitter mittelschwer, alle weiteren durch Glassplitter leicht verletzt worden, teilt der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Alle seien in Krankenhäuser gebracht worden. Darüber hinaus behandelten Sanitäter den Angaben nach vor Ort 15 weitere Menschen wegen Angstzuständen.
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Matthias Urbach
Heute Morgen bringen die Bildagenturen Bilder aus Beirut von den jüngsten israelischen Angriffen gegen die Hisbollah.
Nach Israels Angriff zerstörtes Auto in Dahesh, einem südlichen Vorort von Beirut. Quelle: IMAGO/ZUMA Press Wire/Sally Hayden
Zerstörtes Gebäude in Dahesh, einem südlichen Vorort von Beirut. Israel will Kommandostrukturen der Hisbollah angegriffen haben. Quelle: IMAGO/ZUMA Press Wire/Sally Hayden
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Matthias Urbach
Anstieg des Ölpreises vorerst gebremst
Zum Handelsstart am Freitag stieg der Preis für Rohöl nicht weiter. Das Fass der Nordseesorte Brent notierte sogar leicht niedriger, lag aber immer noch über 100 Dollar. Das Öl der texanischen Sorte WTI verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 95 Dollar je Fass.
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Matthias Urbach
An dem von der Nato genutzten Luftwaffenstützpunkt Incirlik im Südosten der Türkei sind am Freitag laut Medienberichten Sirenen zu hören gewesen. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete über den Vorfall, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die türkischen Behörden äußern sich bislang nicht zu dem Vorfall.
Die Bewohner von Adana, das etwa zehn Kilometer entfernt liegt, wurden dem Nachrichtenportal „Ekonomim“ zufolge am frühen Morgen von den Sirenen geweckt. Der Alarm dauerte demnach rund fünf Minuten, am Himmel sei ein leuchtendes Objekt gewesen.
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Matthias Urbach
Die USA haben seit Beginn des Krieges offenbar Munitionsvorräte „für Jahre“ verbraucht. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählen demnach moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk.
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Matthias Urbach
Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe behauptet, sie habe das Tankflugzeug des US-Militärs über dem Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak ist eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen. Der Abschuss sei „zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes“ erfolgt. Das US-Zentralkommando dagegen erklärt, es habe keinen Beschuss des Flugzeugs gegeben.
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Matthias Urbach
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Fußball-Nationalmannschaft den Verzicht auf die Teilnahme an der anstehenden WM in Nordamerika nahegelegt. Er begründet dies auf seiner Online-Plattform Truth Social mit einer Sorge um „Leben und Sicherheit“ der Spieler.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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