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Dadbag: Eine Bauchtasche, die ihrem Namen alle Ehre macht

Männer transportieren viel in ihren Hosentaschen, vom Handy bis zum Feuerzeug. Wenn etwas mehr mit muss, darf es gern eine Bauchtasche sein. Bald auch diese.

Ein Mann mit umgeschnallter Bauchtasche öffnet eine Bierdose

Bier formte diesen schönen Körper NICHT. Vielmehr ist es die Dadbag, in der neben Kopfhörern etc. auch das ein oder andere Döschen Platz hat.

Frauen kennen das. Wenn sie ausgehen, brauchen sie eine Handtasche. Und wenn sie mit einem Mann zusammen ausgehen, braucht er ihre Handtasche meist mit. "Kannst du meine was auch immer einstecken?", lautet die regelmäßige Frage vorm Losgehen. Denn während es Frauen nur lästig ist, immer etwas mit sich herumzuschleppen, haben Männer das existenziellere Problem: Wohin mit dem Zeug? Brustbeutel sind eher was für Kinder. Die Männerhandtasche konnte sich nur in den 1970er Jahren kurz durchsetzen, wahrscheinlich war sie den Herren ebenso hinderlich wie den Frauen ihre. Beim Rucksack hat man zwar die Hände frei, doch meist lohnt er sich nicht für den Kleinkram. Als mittelgroße und recht sichere Transportmethode gab es dann irgendwann die Bauchtasche. Doch die hat neben dem unsexy Namen in der Regel auch ein optisches Problem. Und daran arbeitet Albert Pukies.


Pukies ist vor fünf Jahren zum Studium an die Central Saint Martins nach London gegangen, eine Hochschule für Kunst und Design mitten in der Metropole. Nach einem Semester an der Uni hat er festgestellt, dass er lieber arbeitet als zu studieren. Seither ist er in einer Werbeagentur, mittlerweile als Art Director. "Die Kreativbranche in London ist einfach eine Klasse für sich, besonders weil man mit internationalen Talenten zusammenarbeitet", erzählt er dem stern per E-Mail.

Ein Mann mit Bauchtasche in Bauchform zieht daraus einen Kopfhörer hervor

Geöffnet fliegt der Zauber auf: Dahinter steckt kein nackter Bauch!


Die Dadbag kommt nun wirklich

Die Idee zur Dadbag hatte Pukies, als sich 2015 ein Trend zum "Dad Bod" abzeichnete: Ein Hype um den "Papakörper", der die Lust am männlichen Bauchspeck zelebrierte – Männer mit Bauch waren plötzlich sexy und angesagt. "Die Idee war natürlich eher als Scherz gedacht, mit den Reaktionen habe ich nicht wirklich gerechnet", erklärt Pukies. Denn seine Bauchtasche ist plötzlich überall zu sehen.

Auf seiner Dadbag-Website hat Pukies diverse Dickbauch-Modelle veröffentlicht, in unterschiedliche "Farben": eine Sonnenbrand-Variante, eine schwerst und eine weniger behaarte, eine mit dunklem Hautton und eine mit herabhängenden Hautlappen. Dort kann man sich auch auf einer Mailingliste eintragen und wird benachrichtigt, wenn die Taschen käuflich zu erwerben sind.

Denn dass die Witzidee nun produziert wird, ist inzwischen sicher. Pukies arbeitet an der Realisierung "mit den entsprechenden Partnern", wie er schreibt, und plant, "die Taschen vor Weihnachten auf den Markt zu bringen". Wir sehen sie vermutlich im kommenden Sommer auf dem ein oder anderen Festival in Benutzung.


Idee zum Selbermachen : Einfach genial: Ikea-Tasche wird zum Rucksack


Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.