HOME

"Call of Duty": Gamer bekommt Videospiel von seiner Freundin – inklusive Regeln für die Beziehung

Ein passionierter Gamer hat zu Weihnachten von seiner Freundin ein Videospiel geschenkt bekommen – aber nicht nur das: Dem Geschenk lag eine ganze Liste von Regeln bei. Schließlich soll die Beziehung "Call of Duty" überleben.

Mann sitzt vor Bildschirm und spielt

Mit einem neuen Videospiel vergessen manche Menschen die Welt um sich herum

Manche Leute verschwinden für Tage oder Wochen von der Bildfläche, wenn sie an ein neues Computerspiel geraten. Das soziale Leben kommt zum Erliegen, ihr Alltag besteht nur noch aus Essen, Schlafen und Zocken – wobei die ersten beiden optional sind. Viele vernachlässigen dabei auch die Menschen, die ihnen nahestehen. Ob Blake Perry zu dieser Art von Gamern gehört, ist nicht bekannt. Dass seine Freundin ihm aber anscheinend ein paar Regeln zu seinem neuen Videospiel mitgeben musste, spricht zumindest dafür. 

Zu Weihnachten bekam Blake von seiner Freundin Ashley das Spiel "Call of Duty" geschenkt. Darüber freute er sich, über den restlichen Inhalt des Geschenkpapiers womöglich nicht so sehr: Ashley hatte eine Liste mit einigen Regeln beigelegt, die Blake akzeptieren musste, um sein Geschenk auch wirklich nutzen zu dürfen. Schließlich sollte er nicht alles um sich herum vergessen, wenn "die Pflicht ruft".

Fünf Regeln für "Call of Duty"

In dem Regelkatalog mit fünf Punkten heißt es unter anderem: "Wenn ich dich anrufe, musst du das Spiel unterbrechen und mit voller Aufmerksamkeit mit mir reden." Oder: "Du musst um Erlaubnis fragen, wenn du spielen willst, während ich bei dir bin. Geh sicher, dass ich etwas zu tun habe, während du spielst."

 

Und das war noch nicht alles. Der Student aus Oklahoma musste sogar einen offiziellen Vertrag unterschreiben: "Wenn ich diese Regeln nicht befolge, kann meine Freundin Ashley Davison mir das Spiel jederzeit wieder für den Rest meines Lebens wieder wegnehmen." Nur so könne er sein neues Spiel genießen und gleichzeitig seine Freundin lieben.

Ist es wirklich nötig, seinem Freund solche Vorgaben zu machen? Nachdem Blake den (unterschriebenen) Vertrag auf Twitter gepostet hatte, reagierten viele andere User mit Unverständnis. Blake und seine Freundin können darüber allerdings nur lachen: "Falls ihr es nicht gemerkt habt: Es war natürlich ein Scherz", twitterte Blake. Und auch Ashley schrieb: "Keine Sorge, ich werde schon nicht ausrasten wegen ihm, es war zu hundert Prozent ein Scherz." 


epp
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?