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Verklemmt und prüde: Schlüpfriges Dilemma: Warum mich nackt duschen zum Außenseiter macht

Duschen mit Unterhose? Kennt unser Autor nur aus der Pubertät. Umso größer der Schock in der Fußballumkleide. Von einem Dilemma, das es vor 20 Jahren so garantiert noch nicht gab.

Zwei Jungs duschen mit Unterhose

Unser Autor hat das Gefühl, dass ohne-Unterhose-Duschende in seinem Alter eine aussterbende Spezies sind

"Warum ist deine Unterhose so nass?“ Ich kann mich ganz genau an diese Frage meiner Mutter erinnern, als ich ihr im Alter von zwölf Jahren meine Sportsachen zum Waschen in die Hand drückte. "Wir duschen alle mit Unterhose", antwortete ich. "Ihr duscht was?", reagierte sie völlig entsetzt. Das sei doch komplett unhygienisch, erklärte sie mir. Aber für mich als jungen Teenager war das völlig normal. Schließlich duschte keiner in meiner Fußballmannschaft unten ohne. 

Heute, mit 22, denke ich mir: "Wie konnte ich bloß so verklemmt sein?“ Doch in der Pubertät ist das anders. Da heißt es: Bloß nicht peinlich auffallen. Dementsprechend hatte ich keine andere Wahl, als mit Boxershorts zu duschen. In gewisser Weise verfolgte mich auch immer die Angst, mir könnte es wie meinem besten Freund ergehen. Der bekam in der sechsten Klasse den Spitznamen "Tic-Tac-Pimmel" verpasst, eben weil er ohne Unterhose geduscht hatte. Ja, Kinder - vor allem pubertierende - können wirklich grausam sein. 

Mittlerweile ist es für mich ganz normal, nach dem Training alle meine Klamotten von mir zu schmeißen und mich splitterfasernackt in die Dusche zu stellen. Wieso auch nicht? Immerhin schwitzt man ja nicht nur an den Körperstellen, die in FSK-12-Filmen zu sehen sind. Allerdings macht mich das in meiner Fußballmannschaft zu einem Aufständischen. Ich bin, ob man es glaubt, oder nicht, einer von wenigen, die ohne Unterhose duschen. Ja, ihr habt richtig gelesen. In der jüngeren Generation ist der Unten-ohne-Duschende tatsächlich eine bedrohte Spezies. 

Mit der Unterhose zu duschen wird zum Normalzustand  

Laut Stammtisch-Parolen à la Jens Spahn liegt das vor allem an einer schleichenden Anpassung an die neuen Mitbürger aus anderen Kulturkreisen. "Bei mir im Fitnessstudio gibt es jetzt Hinweisschilder, die das Duschen in Badehose ausdrücklich erlauben", sagte der CDU-Politiker kürzlich in einem Interview mit der "Welt". "Zu viele arabische Muskelmachos standen da vorher mit ihrer Unterhose drunter, weil sie sich nackt genierten."

Es allein daran festzumachen, greift sicherlich zu kurz. Die Gründe sind vielfältiger und nehmen ihren Anfang in der Pubertät. Für viele ist es ein beklemmendes Gefühl, vor anderen Leuten nackt zu sein. Sie fühlen sich damit nicht wohl. Wenn dann auch noch Gleichaltrige aus diesem Grund mit Unterhose duschen, wird das Verhalten schnell normal.

"Ich habe mich einfach dran gewöhnt"

Mich wundert es dennoch, wenn ein ebenfalls Anfang 20-jähriger Mitspieler neben mir in der Dusche steht und seine noch vollgeschwitzten Boxershorts trägt. "Duschst du Zuhause auch mit Unterhose?", habe ich mal einen Kollegen gefragt. "Nein, aber ich habe mich hier einfach dran gewöhnt", sagte er mir.

Trotzdem: Es hat für mich etwas Konservatives, sexuell Verklemmtes und in gewisser Weise auch Homophobes. "Ne, vor anderen Männern ziehe ich mich nicht aus", schwingt da für mich mit. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass die Jugend von heute, anders als viele es wahrscheinlich vermuten, ganz schön verklemmt ist – zumindest wenn es um Nacktheit und Sexualität geht. Ansonsten wäre es nicht so ein Problem, auch mal die Hosen runterzulassen.

Themen in diesem Artikel
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?