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Weltenergiespartag: Geld sparen und dabei sogar der Umwelt Gutes tun? Mit diesen acht Tipps geht das

Stecker ziehen, Geräte ausschalten, Kühlschrank runterdrehen – NEON hat acht ganz simple Tricks, die nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt sind.

Energiesparen Tipps

Mehr als heiße Luft: Mit ein paar einfachen Tricks im Haushalt lässt sich viel Geld sparen. Wer zum Beispiel den Föhn im Schrank lässt, schont das Portmonee und die Umwelt. 

Getty Images

Bei den "Fridays for Future" gehen jeden Freitag hunderte Schüler und Studenten auf der ganzen Welt auf die Straße und demonstrieren für eine bessere Zukunft. Sie wollen, dass die Politiker ihrer Länder endlich aktiv gegen den Klimawandel vorgehen. Aber was kann jeder von uns in seinem Alltag unternehmen, um die Umwelt zu schützen? Beim Umweltbundesamt oder dem WWF, einer der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen, finden sich zahlreiche Tipps, wie man der Umwelt und auch dem Geldbeutel etwas Gutes tun kann. Zum Weltenergiespartag hat NEON hilfreiche Tipps für euch zusammengefasst:

1. Lass ein Licht aufgehen

Die klassische Glühbirne hat ja schon seit längerem ausgedient. Doch auch für ihre Nachfolgerin, die Energiesparlampe, die leider häufig gefährliches Quecksilber enthält, gibt es mittlerweile eine bessere Alternative: LED-Lampen. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 20.000 Stunden halten LEDs über 20 Jahre, wenn du sie drei Stunden am Tag benutzt. Mittlerweile gibt es die Leuchtmittel auch in warmweißen Farben für kleines Geld zu kaufen.

2. Einfach mal den Stecker ziehen

Statt Geräte wie den Fernseher auf Stand-Bye stehen zu lassen, lohnt es sich, den Stecker zu ziehen. Gleiches gilt für den Wasserkocher oder das Handy-Ladekabel, die man ja gern der Einfachheit halber immer eingesteckt lässt. Hier hilft eine Steckdosenleiste mit Abschaltknopf, bei der alle Geräte direkt vom Strom genommen werden. Auch die Helligkeit von PC und Fernsehbildschirm zu reduzieren, kann Geld sparen. Laut WWF kann ein Vier-Personen-Haushalt so im Jahr bis zu 100 Euro und 220 Kilogramm CO2 einsparen. 

3. Jeder Topf hat einen Deckel

Mal eben schnell Nudeln aufsetzen – wer das Wasser für Suppe, Nudeln und Co. mit Deckel erhitzt, spart über ein Drittel der Energie. Noch sinnvoller wird es, wenn der Topf genau auf die Herdplatte passt (oder auch größer ist) und keine Energie "verpufft". Wer ältere Herdplatten besitzt, kann diese außerdem frühzeitig ausschalten und die Restwärme nutzen. Bei fünf Mal Kochen die Woche, spart man damit bis zu 46 Euro im Jahr. Wer schnell kleine Mengen Wasser erwärmen will, um sich einen Tee zu machen, sollte auf den Wasserkocher statt auf den Topf zurückgreifen. Wichtig hierbei: Nicht mehr Wasser erwärmen, als man wirklich benötigt.

4. Einen kühlen Kopf bewahren

Der Kühlschrank läuft bei uns das ganze Jahr. Daher lohnt es sich, bei der Neuanschaffung auf die Größe und die Effizienzklasse des Gerätes zu achten. Brauchst du wirklich den Doppeltürer mit Ice-Crusher oder reicht vielleicht auch eine kleine Kühlschrank- und Gefrierkombination? Generell ist die beste Effiziensklasse A+++, aber auch innerhalb der Klassen gibt es Unterschiede, die du dir vorher anschauen solltest. Wer jetzt nicht seinen Kühlschrank austauschen will, kann auch an der Temperatur drehen: Es reicht, Lebensmittel bei sechs bis sieben Grad zu lagern. Hat der Kühlschrank keine eigene Temperatureinstellung, hilft ein Badethermometer aus der Drogerie, das man einfach in den Kühlschrank legen kann. Auch das regelmäßige Abtauen der Gefriertruhe kann Geld und Energie sparen.

5. Den Schon-Waschgang einlegen

Sammle deine Wäsche und stell die Maschine nur an, wenn sie wirklich voll ist. Bei heutigen Waschmitteln reicht es meistens aus, bei 40 statt 60 Grad zu waschen. Oftmals kann das Sparprogramm sinnvoll sein. Vermeiden sollte man auch Vorwäschen, da sie zusätzliches Wasser und Strom verbrauchen. Ähnliches gilt übrigens auch für die Spülmaschine – auch sie sollte voll beladen werden. Bei 160 Waschgängen pro Jahr lassen sich so laut WWF 250 Kilogramm CO2 und bis zu 110 Euro sparen.

6. Auf Durchzug schalten

Mal eben schnell lüften und das Fenster auf Kipp stellen – hilft vielleicht für ein gutes Gefühl, aber ist weder für die Raumluft noch den Geldbeutel dienlich. Stattdessen sollte man lieber Stoßlüften: Schon wenige Minuten bei weit geöffnetem Fenster reichen aus, um die Luft im Raum zu erneuern. Gerade im Winter spart das zudem noch Heizkosten, da der Raum nicht permanent durch das geöffnete Fenster auskühlt und nachgeheizt werden muss.

7. Mehr als heiße Luft

Er ist der Liebling im Badezimmer, aber ein echter Stromfresser – der Föhn. Es lohnt sich daher, die Haare an der Luft trocknen zu lassen, wenn möglich. Und auch hier gilt: Nach dem Benutzen den Stecker zu ziehen, spart bares Geld. Auch kleine Heizlüfter, die im Winter in frostigen Badezimmern oder Studenten-WGs zum Einsatz kommen, gehören zu den Klimakillern.

8. Einen Gang runter schalten

Nur ein Grad weniger Temperatur in den Wohnräumen kann fünf bis zehn Prozent der Heizenergie und damit viel Geld und CO2 einsparen. Im Wohnzimmer geht man allgemein von 18 bis 20 Grad aus, im Schlafzimmer darf es bei 16 bis 18 Grad etwas kühler sein. Temperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich über einen Temperaturmesser regulieren.

lau