HOME

Crowdfunding: Schwuler Schüler wird von Eltern verstoßen – warum seine Lehrerin Geld für ihn sammelt

Ein Elternpaar in den USA ist so geschockt von der Homosexualität ihres Sohnes, dass sie ihn in Therapie schicken, um ihn zu "bekehren". Als das nix bringt, verweigern sie ihm die finanzielle Unterstützung. Plötzlich ist seine College-Zulassung in Gefahr. Bis seine Biologie-Lehrerin eingreift.

Graduation Florida USA

Ein Highschool-Absolvent im US-Bundesstaat Florida hat seine Zulassung fürs College auf ungewöhnliche Weise ergattert

Das College war schon immer sein Lebensziel, sagt Seth Owen im Interview mit "NBC News". Er sei immer der Nerd gewesen und habe schon in der 5. Klasse herumerzählt, dass er später mal Astronaut werden würde. Immer sei er in der Bücherei gewesen, so der 18-jährige aus Jacksonville im US-Bundesstaat Florida, immer habe er gelesen.

Owens Freude hätte also groß sein können, als er die Zusage der Georgetown University erhielt. Dumm nur, dass der Highschool-Absolvent sich die Gebühren für das College nicht leisten konnte. Seine Eltern verweigern ihm nämlich jegliche finanzielle Unterstützung. Sie haben ihn verstoßen, weil sie seine Homosexualität nicht mit ihrem Glauben vereinbaren können. Sogar mit einer Therapie hatten sie zuvor versucht, ihn zu "bekehren". Natürlich vergeblich.

111.700 US-Dollar per Crowdfunding-Kampagne

Als Seths Biologie-Lehrerin Jane Martin davon erfährt, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand: Sie richtet eine Crowdfunding-Kampagne ein, um die nötigen 20.000 US-Dollar an College-Gebühren zu sammeln – weil sie schon immer viel von ihrem ehemaligen Schüler gehalten hat: "Er war superambitioniert und hat immer alles versucht, um sicherzugehen, so erfolgreich wie möglich zu sein", so Martin.

Mit dem überwältigenden Erfolg konnte die Lehrerin aber kaum rechnen: Bis jetzt sind Spenden im Wert von 111.700 Dollar für Seth eingegangen. Er wird also ganz sicher in Georgetown studieren können. 

Und vielleicht denken auch seine Eltern ob dieser Resonanz noch mal über ihre hinterwäldlerische Weltsicht nach. Aber das ist wahrscheinlich ein Wunsch, der noch frommer ist als ihr Glaube.

NEON Umfrage: Was ist das teuerste, das du je gekauft hast?
tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.