HOME

Plakat auf St. Pauli: "Wolle Dose kaufen?!" - Astra-Werbung sorgt für Empörung auf Hamburger Kiez

Ein Werbeplakat macht Hamburgs Szeneviertel wuschig: Auf einer Mauer sitzt ein dunkelhäutiger Mann mit einer Meerjungfrauen-Flosse und fragt: "Wolle Dose kaufen". Ist das lustig oder Rassismus?

Neue Astra-Werbung polarisiert - das sagen die Twitter-User

Die Werbeplakate der Hamburger Traditionsbrauerei Astra sind berühmt für ihren eher schrägen Humor. "Prost, Du Sack!" heißt es zum Bild eines biertrinkenden Nikolauses. Zum Foto einer sichtbar sonnenbankgestählen Blondine fiel den Werbern der Agentur Philipp und Keuntje der Spruch "Ein Alster und was Gegrilltes" ein. Der Claim dazu lautet auf jedem Plakat: "Astra - was dagegen?"

Mit der jüngsten Werbung ist die Brauerei, die inzwischen zum Weltkonzern Carlsberg gehört, allerdings angeeckt. An vier Hausfassaden hatten die Bierbrauer vor Kurzem großflächig Plakate angebracht. Darauf zu sehen ist ein dunkelhäutiger Mann mit einer hellblauen Meerjungfrau-Flosse, der ein paar Dosen Alsterwasser in die Kamera hält. Dazu der Slogan: "Wolle Dose kaufen?.

Wer abends mal in Hamburger Kneipen gesessen hat, weiß, worauf der Spruch abzielt: Auf die meist ausländischen Verkäufer, die abends durch die Restaurants von St. Pauli und des Schanzenviertels ziehen, um dort ihre Rosen loszuwerden.

Einem Reporter der "Hamburger Morgenpost" stießen die Plakate als erstem sauer auf, sie seien "klarer Rassismus", da würden sich "offensichtlich weiße Werber und weiße Marketingabteilungen mit ihrer weißen Zielgruppe" über Menschen erheben, die auf dem Kiez ihren Lebensunterhalt verdienen.

Kurz darauf schloss sich dann auch der FC St. Pauli der Kritik an, obwohl die Astra-Brauerei zu den Hauptsponsoren der Kiezkicker zählt. "Hey, Astra Bier, wir haben was dagegen! Rassismus ist nicht lustig und nicht akzeptabel" postete der Verein auf Facebook.

Astra Bier, wir haben was dagegen! Rassismus ist nicht lustig und nicht akzeptabel. ____ #fcsp #neinzurassismus

Gepostet von FC St. Pauli am Donnerstag, 9. August 2018

Das Ganze hat sich inzwischen zu einem veritablen Sturm der Empörung entwickelt, so dass der Carlsberg-Konzern inzwischen zurückrudert und die Plakate wieder abhängen will. "Wer uns kennt, der weiß, dass wir alles andere als rassistisch sind", sagte Konzernsprecherin Linda Hesselmann in der "Hamburger Morgenpost". Leider sei es bei dem aktuellen Motiv "nicht gelungen, den Nerv aller zu treffen", so Hesselmann weiter, weswegen die Plakate nun abgehängt würden.

Auch Astra hat das Thema inzwischen auf Facebook kommentiert. Dort heißt es: "Unsere Art, wie wir die Dinge angehen, ist sicher nicht die Weichspüler-Werbevariante - Aber Astra wäre nicht Astra, wenn wir nicht auch mal anecken."

Vielleicht sollten sich alle Beteiligten auf das konzentrieren, was sie am besten können: Bier brauen, Fußballspielen, Hipster-Bärte pflegen...

Life Hack: So kühlen Sie ein Bier in zwei Minuten
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.