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Nach Protesten gegen das "Wolfpack“: Doch eine Vergewaltigung, kein Missbrauch: Spaniens Oberster Gerichtshof revidiert Urteil

Im Juli 2016 vergriffen sich fünf Männer am Rande des berühmten Stiertreibens in Pamplona an einer 18-Jährigen aus Madrid. In erster Instanz sprach ein Gericht das "Wolfpack" nur des sexuellen Missbrauchs schuldig. Nun gibt es ein neues Urteil.

Junge Frauen protestieren

Tausenden Menschen protestierte in Spanien gegen das Urteil im Fall "Wolfpack". Nun hat der Oberste Gerichtshof die Täter wegen Vergewaltigung verurteilt.

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Es war ein Fall, der die spanische Gesellschaft und die Justiz des Landes erschütterte: Fünf Männer, bekannt geworden unter dem Namen "Wolfpack", hatten bei einem Stadtfest ein junges Mädchen in die Ecke getrieben und missbraucht. Ein Gericht in Navarra sprach die Täter im Jahr 2018 des sexuellen Missbrauchs und nicht der Vergewaltigung schuldig. Das Urteil löste in Spanien eine Diskussion über das Sexualstrafrecht aus. Nun hat der Oberste Gerichtshof ein endgültige Entscheidung gefällt: Die Männer müssen 15 Jahre ins Gefängnis – für Vergewaltigung.

"Es ist kein sexueller Missbrauch, es ist Vergewaltigung"

Das Urteil ist der Endpunkt einer aufgeheizten Debatte in Spanien: Im Dezember 2018 war das "Wolfpack" zu neun Jahren Haft wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden. Das Gericht sprach die fünf Männer damals jedoch vom Vorwurf der Vergewaltigung frei, da laut Aussage der Richter keine Gewalt oder Einschüchterung gegenüber dem Opfer vorlag. In einem Polizeibericht hieß es, sie habe die Augen immer geschlossen gehalten und einen "passiven oder neutralen" Ausdruck gezeigt. Nach spanischem Recht muss sich das Opfer jedoch sichtbar gewehrt haben oder eine Einschüchterung vorliegen, um von einer Vergewaltigung sprechen zu können.

Das Urteil löste damals in Spanien Massenproteste aus. Allein in Pamplona gingen über 30.00 Menschen auf die Straße und demonstrierten unter dem Motto "Es ist kein sexueller Missbrauch, es ist Vergewaltigung" für ein härteres Strafmaß und die Änderung des Sexualstrafrechts. Eine Frau startete zudem eine Petition gegen das Urteil der Richter und auch die Verteidigung des Opfers ging in Berufung.

Gericht revidierte die Entscheidung

Die fünf Angeklagten waren seit letztem Jahr bis zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofes vorläufig aus der Haft entlassen worden. Laut Berichten des BBC hat der Oberste Gerichtshof nun entschieden, dass der Angriff in einem "wirklich einschüchternden Szenario" stattgefunden habe und somit der Tatbestand der Vergewaltigung erfüllt sei. Das Opfer habe dem Sex nicht zugestimmt und die Umstände seien durch die gemeinsame Aktion von zwei oder mehr Personen noch verschlimmert worden. Alle fünf Männer müssen für 15 Jahre in Haft, einer der Täter erhält zudem zwei weitere Jahre, da er das Handy des Opfers gestohlen hatte.

Die fünf 27 bis 29 Jahre alten Männer aus Sevilla hatten 2016 bei einem Straßenfest am Rande des berühmten Stiertreibens in Pamplona ein 18-jähriges Mädchen aus Madrid missbraucht. Laut Anklage schubsten sie das Mädchen in eine Ecke, befahlen ihr zu schweigen und hatten nacheinander Sex mit ihr. Einer nahm ihr hinterher außerdem das Handy weg. Später teilten die Männer die Videos in einem WhatsApp-Chat, den sie "La manada" (das Wolfpack), nannten.

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lau
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(