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Wütender FB-Post: Braut sagt Hochzeit ab – weil Freunde ihr keine 45.000 Dollar schenken wollen

Manche Frauen entwickeln sich unmittelbar vor der Hochzeit zu sogenannten Bridezillas. Eine Kanadierin hat nun den Vogel abgeschossen. Auf Facebook beschwerte sie sich darüber, dass ihre Freunde sie nicht "ein bisschen" finanziell unterstützen wollten.

Bridezilla

Der Stress vor der Hochzeit kann einigen Frauen ziemlich zusetzen… 

Getty Images

Es soll ja Menschen geben, die kurz vor der richtig eskalieren und entweder vor lauter Panik kalte Füße bekommen oder wegen zu viel Stress einen Streit nach dem anderen vom Zaun brechen. Und dann soll es diejenigen geben, meistens handelt es sich hierbei um Bräute, die sich in richtiggehende Monster im Schleier verwandeln und alles zu Kleinholz verarbeiten, was sich ihrer Traumhochzeit in den Weg stellt: Bridezillas. 

Eine Frau, die laut der australischen Nachrichtenseite "news.com" aus Kanada stammt, hat diesem Namen nun alle Ehre gemacht. Sie informierte die Gäste ihrer anstehenden Hochzeit auf Facebook darüber, dass die Vermählung nicht stattfinden würde – weil ihre Gäste sich geweigert hätten, ihr 1500 Dollar PRO PERSON zu schenken.

Der Post, der zwar recht schnell wieder gelöscht wurde, sich aber seitdem wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien verbreitet, beginnt emotional. "Wir haben uns entschieden, die Hochzeit abzusagen", heißt es da, "die Entscheidung folgte nach Stunden der Tränen und mentaler Ermüdung." Die Ex-Braut wolle die nächsten zwei Monate nutzen, um in reisen zu gehen und sich von der Tortur zu erholen. So weit, so emotional. Doch als sie ansetzt, die Gründe für die Trennung aufzuzählen, schwindet das Mitgefühl mit jedem Satz merklich.

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Bridezilla brauchte "ein bisschen" finanzielle Unterstützung

Das Paar sei bereits seit ihrem 14. Lebensjahr zusammen und seit dem 18. verlobt. Mit 20 hätten die beiden ihr erstes Kind willkommen geheißen und dann über einige Jahre Geld gespart, um sich und der Familie eine tolle Hochzeit zu bescheren. "Wir hatten bereits 15.000 Dollar zusammen. Da unsere Liebe wie aus einem Märchen war, wollten wir eine extravagante Hochzeit, die das reflektiert. Wir begannen, uns verschiedene Orte anzuschauen, an denen die Feier stattfinden kann und fanden zwei, die uns wirklich gut gefielen." Ein örtlicher Hellseher habe ihnen schließlich geraten, sich für die teurere Location zu entscheiden. "Wir dachten uns: Wieso nicht? Wir brauchten nur ein bisschen Hilfe, da unsere Traumhochzeit nun rund 60.000 Dollar kosten sollte – inklusive Flüge nach Aruba. Wir brauchten nur ein bisschen Hilfe von Freunden und Familie." Ein bisschen ist gut. 45.000 Dollar Hilfe.

5000 Dollar habe ihre Trauzeugin versprochen, weitere 3000 die die Familie ihres zukünftigen Ehemanns. Ihre Schlussfolgerung: "Daran kann man sehen, dass 1500 Dollar pro Gast nicht viel ist. Wir haben uns sehr klar ausgedrückt: Wer nicht bezahlen kann, wird nicht zu unserer sehr exklusiven Party eingeladen." Nur acht Menschen hätten mit einem Scheck auf die Einladung reagiert. Dann sei auch noch die Familie ihres Partners ausgestiegen und zu allem Übel auch noch ihre Trauzeugin. Daraufhin habe ihr Freund vorgeschlagen, nach Las Vegas zu fliegen und dort zu heiraten, was ihr eine Panikattacke beschert habe. "Bin ich etwa eine billige Schlampe?"

Die Trauzeugin habe ihr IHR Geld vorenthalten

Auch ihre Trauzeugin habe keine beschwichtigenden Worte gehabt: "Statt netter Worte sagte sie mir, ich solle mich einfach an mein Budget halten. Wie kann jemand, der mir TAUSENDE VERSCHISSENE DOLLAR VERSPROCHEN HAT, sagen, dass ich mich an mein Budget halten soll und mir MEIN versprochenes Geld vorenthalten?"

Als Resultat des Streits hätten sich auch ihre Brautjungfern auf die Seite der Trauzeugin geschlagen. Ihr Freund habe ihre Trauzeugin ebenfalls kontaktiert, um hinter ihrem Rücken über sie zu lästern. Daraufhin hätten sie sich getrennt.

Sie beschließt ihren Post mit dramatischen Worten: "Ich bin erschöpft. Müde. Mein Herz ist eiskalt, zerbrochen und leer. Ich muss weg von dieser fürchterlichen Gesellschaft. Wie schwer wäre es gewesen, an seine Freunde zu spenden? Bedeute ich euch irgendetwas? Gebt mir einfach euer verschissenes Geld für meine Hochzeit. Ich werde es nicht verschönern. Ich werde nicht so tun, als habe ich irgendetwas anderes gewollt. Es war für meinen Traum. Und ihr habt mich verraten."

Auch die Freunde der Ex-Braut scheinen es kaum glauben zu können, so kommentiert eine: "Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Du bist völlig verrückt geworden, Susan." Könnte man denken.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Gute ihre Prioritäten irgendwann nochmal auf die Kette bekommt.

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jgs
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