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Von Blut bis Fäkalien: "Es sah aus, als wäre ein Mord passiert": Die schlimmsten Erlebnisse von Hotel-Mitarbeitern

Man würde doch meinen, dass wir alle respektvoll genug sind, um uns auch im Hotel ordentlich zu benehmen. Aber: weit gefehlt. In der "Buzzfeed"-Community teilten Hotel-Mitarbeiter nun die schlimmsten Dinge, die sie bislang gesehen haben.

In Hotelzimmern passieren schlimme Dinge

Nach diesem Artikel wird dein Respekt für Zimmermädchen und andere Hotelmitarbeiter um vieles größer sein!

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Manchmal ist es einfach schön, ein paar Nächte im Hotel zu verbringen – oder? Während Ferienwohnungen vielleicht ein bisschen mehr Häuslichkeit und familiäres Feeling vermitteln, kann es auch mal ganz nett sein, einfach alle Verantwortung für Reinigung und im Zweifel sogar Essen abzugeben. 

Nur scheint es, dass sich manche Leute in Situationen wie dieser nicht zu benehmen wissen und die Sache mit dem "Verantwortung abgeben" ein bisschen zu ernst nehmen. Die US-Seite "Buzzfeed" fragte nun in ihrer Community nach: "Was ist das Schlimmste, was du je während der Arbeit in einem Hotel gesehen hast?" Und die Antworten sind mehr als verstörend! 

Die schlimmsten Erlebnisse von Hotel-Mitarbeitern

Eine Userin schreibt: "Ich war Zimmermädchen und habe zahlreiche Blutflecken, verstopfte Toiletten und zurückgelassene dreckige Unterwäsche gesehen. Aber meine beste Freundin hatte die schlimmste Erfahrung: Als sie die Bezüge vom Bett genommen hat und die Steppdecke hochriss, ist ihr ein benutztes Kondom direkt ins Gesicht geflogen."

Ein anderer User schreibt: "Ich habe mal in einem Hotel in einem Schloss in Schottland gearbeitet, welches häufig als Hochzeitslocation genutzt wurde. Während ich ein Zimmer putzte, fand ich in einer Schublade eine Kackwurst in einer Plastiktüte. Nachdem ich beinahe gekotzt und die Tüte in den Müll geworfen hatte, erzählte ich es einem Kollegen. Der informierte mich darüber, dass manche Menschen gefrorene Sch**** benutzen, um sie sich beim Sex anal einzuführen und dadurch schneller zum Orgasmus zu kommen. 'Iglooing' ist ein Begriff, den ich nie wieder vergessen werde."

Ebenfalls verstörend: "Ich habe mal in einem ziemlich schicken Hotel gearbeitet, in das einmal im Jahr eine große Gruppe Männer kam und sämtliche Zimmer buchte. Dann luden sie so viele Frauen ein, wie sie auftreiben konnten, und buchten ein schickes Abendessen. Während des Essens gab es dann eine Art 'Speed Dating' nach dem jeder Mann eine Frau aussuchte, mit der der auf ein Zimmer verschwand.

Das war der einzige Abend während meiner gesamten Zeit im Hotel, an dem wir um 23 Uhr Feierabend machen konnten (normalerweise erst, wenn der letzte Gast die Bar verlassen hatte), weil sie die gesamte Nacht damit verbrachten, die Frauen zwischen ihren Hotelzimmern zu tauschen."

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Auch nicht schön: "Wir bekamen einen Anruf, dass ein Paar sich im Zimmer sehr laut stritt und schrie. Wir riefen die Polizei und gingen zum Zimmer. Als der Typ die Tür aufmachte, war er voller Blut. Stellt sich heraus, dass er mit seiner Freundin und einer Prostituierten dort war. Er wurde wütend, weil seine Freundin keinen Dreier mit ihm und der Prostituierten wollte und boxte ein Loch durch die Mikrowellentür, wobei er sich die komplette Hand aufschlitzte. Er muss seine Hand durchs ganze Zimmer geschüttelt haben, weil es aussah, als wäre ein Mord passiert – überall war Blut. Wir schmissen ihn raus, putzten es und vermieteten es abends an eine nette Familie, die keine Ahnung hatte, was keine 24 Stunden vorher dort passiert war."

Und dass auch die Mitarbeiter nicht frei von Schuld sind, zeigt diese Geschichte: "Mein Freund hat Renovierungsarbeiten in einem Hotel gemacht. Das Büro des Managers war direkt unter dem Whirlpool. Er gestand meinem Freund eines Tages, dass er immer hören könnte, wenn Leute im Whirlpool Sex haben und dann dazu masturbieren würde. Als mein Freund ging, bot der Manager ihm einen Discount an, sollten wir jemals im Hotel übernachten wollen – wir lehnten dankend ab."

Und diese hier: "In meinem ehemaligen Hotel gab es immer jede Menge Buchungen für Valentinstag. Die Zimmermädchen haben am nächsten Tag nie die Bettwäsche gewaschen. Nur das Bett gemacht und ein bisschen aufgeräumt. Ich werde niemals ein Zimmer bei dieser Kette buchen."

Nun gut. Auf den nächsten Urlaub, ne?

Viroth's Hotel Siem Reap
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