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Gefährlicher Trend Für den legalen Kick: Jugendliche kochen (teils benutzte) Binden und trinken den Saft

Damenbinden
Damenbinden sind sehr nützlich, aber definitiv nicht zum Verzehr geeignet!
© Alexmia / Getty Images
Es klingt nicht nur eklig, sondern auch sehr ungesund: Indonesische Jugendliche sollen laut Medienberichten (unter anderem benutzte) Damenbinden auskochen und das Wasser trinken, da es zu Halluzinationen und einem Gefühl des "Fliegens" führen kann.

Dieser Trend sollte absolut und auf gar keinen Fall nachgemacht werden. Also wirklich nicht.

Laut lokaler Zeitungen sollen Teenager in Indonesien in letzter Zeit vermehrt damit angefangen haben, Damenbinden auszukochen und die daraus resultierende Flüssigkeit zu trinken. Ist vermutlich ziemlich genau so eklig wie es klingt. Sinn der Sache: In den Binden sind Chemikalien enthalten, die bei Verzehr zu Halluzinationen und einem trunkenheitsähnlichen Zustand führen können. Klingt ein bisschen wie Klebstoff schnüffeln 2.0.

Nicht nur Binden werden für den kleinen Kick gekocht

Laut der "Straits Times" sollen auf der Insel Java bereits mehrere Jugendliche verhaftet worden sein, die später angaben, sich den berüchtigten Binden-Drink gemixt zu haben. Senior Commander Suprinarto von der lokalen Drogenbehörde auf Java sagte: "Die benutzten Binden, die sie aus dem Müll gefischt hatten, wurden in kochendes Wasser geworfen. Nachdem das Ganze abgekühlt war, tranken sie es dann zusammen."

Laut der indonesischen Zeitung "Pos Belitung" sollen auch Windeln für einen legalen Kick zweckentfremdet werden.

Schwer zu glauben, dass das Trinken von Binden- und Windel-Saft besonders gesund ist. Abgesehen davon, dass es ziemlich eklig ist, soll der Stoff, der bei Verzehr zu Halluzinationen und einem Gefühl des "Fliegens" führt, laut indonesischer Drogenbehörde Chlor sein. 

Erst Anfang des Jahres waren in den USA einige Jugendliche mit schweren Vergiftungen im Krankenhaus gelandet, nachdem sie aufgrund einer Challenge aus den sozialen Medien Waschmittelkapseln gegessen hatten. Der US-Verband der Giftnotrufzentralen sagte damals, die Kontaktaufnahme mit dem Waschmittel könne zu Anfällen, Lungenödemen, Atemstillstand, Koma und sogar zum Tod führen.

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