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Facebook-Post: K.o.-Tropfen im Drink: Dieses Partyfoto zeigt, wie schnell jeder zum Opfer werden kann

Opfer von jemandem zu werden, der einem K.o.-Tropfen in den Drink mischt, ist eine reale Angst vieler Mädchen und Frauen. Ein Foto, das eine junge Irin auf Facebook teilte, zeigt nun, dass es einen auch treffen kann, wenn man sein Getränk nicht aus der Hand gibt.

Facebook: Dieses Foto zeigt, warum man nie sicher ist, Opfer von K.O.-Tropfen zu werden

Gemma Reynolds teilte diese Foto vor wenigen Tagen auf Facebook. Es zeigt den Moment, wie ein fremder Typ etwas in ihren Drink wirft.

Zakynthos gehört zu den beliebtesten Reisezielen Griechenlands. Viele junge Erwachsene machen hier Urlaub. Sie wollen entspannen und feiern – so auch Gemma Reynolds.

Die 22-jährige Irin aus Dublin war mit ihren Freundinnen für ein paar Tage auf Zakynthos. Dort habe sie die Zeit ihres Lebens gehabt, wie sie im Rückblick sagt. Doch ein Erlebnis beschädigt diese eigentlich positive Erinnerung: Ein Bild, das sie vor wenigen Tagen auf Facebook postete, zeigt, wie ein fremder Typ etwas in ihren Drink wirft.

"Ich habe mit meinen Freundinnen getanzt. Eine von ihnen machte ein paar Fotos von uns“, sagte die junge Irin der britischen Boulevard-Zeitung "The Sun". "Dabei hat sie den Typ erwischt, wie er mir etwas ins Glas warf."

Foto wird vielfach auf Facebook geteilt

Ihr sei das zunächst gar nicht aufgefallen. Doch ihre Freundinnen hätten sie darauf aufmerksam gemacht – und sie gewarnt, nichts mehr aus ihrem Glas zu trinken. Deshalb sei ihr zum Glück nichts passiert, sagt sie. Trotzdem teilte sie das Foto vor wenigen Tagen auf ihrem Facebook-Account. Es wurde vielfach geteilt.

Reynolds Geschichte gleicht einem Vorfall, über den NEON im vergangenen Jahr ebenfalls berichtet hatte. Damals passierte einer jungen Frau auf einer Party im brasilianischen Capitólio fast das Gleiche. Ein Mann schmiss etwas in ihren Drink – vermutlich eine Tablette. Den Moment hatte sie zufällig mit ihrer Handykamera festgehalten, weil sie ein Video im Selfie-Modus von sich machte. Auch ihr passierte nichts, weil ihr Drink bereits leer war.

Die Vorfälle zeigen: Selbst wenn man seinen Drink bei sich hat, ist man nicht komplett davor sicher, Opfer von Pillen bzw. K.o.-Tropfen zu werden. Die sicherste Methode ist also immer noch, unter Freunden auf einander zu achten – und sich nie ganz aus den Augen zu verlieren. Das rät auch die Polizei.

rpw
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