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Shitstorm auf Twitter: Arbeitet der Grinch bei UPS? Paketzusteller will Kinderbriefe an den Nordpol schreddern

UPS bietet auf Twitter an, alle Kinderbriefe, die an den Nordpol adressiert sind, zu schreddern. Natürlich ist das Netz empört. Doch es gibt für den Vorschlag eine sinnvolle Erklärung, wie eine Sprecherin später betont.

Paketzusteller UPS versucht witzig zu sein – und erntet Shitstorm

Paketzusteller UPS erntete für diesen Tweet einen Shitstorm

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Bald ist Weihnachten. Für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. In den Innenstädten riecht es nach frischem Gepäck und Glühwein, Lichterketten und Sterne schmücken trostlose Einkaufspassagen und der Weihnachtsmann und Geschenke lassen Kinderaugen leuchten.

Der Paketzusteller UPS scheint dagegen keine großartigen weihnachtlichen Gefühle zu hegen. Das ließ zumindest ein Tweet des Unternehmens vom Sonntagnachmittag vermuten: "Wenn eure Kinder einen Brief an den Nordpol adressieren, könnt ihr den gerne an uns schicken. Wir schreddern die dann", schrieb der Logistikriese bei Twitter.

Die Netzgemeinde war sich einig: Der Grinch oder Ebenezer Scrooge, der Griesgram aus Charles Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte", hatten den Tweet verfasst. "Wie ich sehe, hat UPS einen neuen Vorstandsvorsitzenden", schrieb ein User und postete dazu ein Bild des Grinch.

UPS wollte nur witzig sich

Fast einen Tag brauchte der Paketzusteller, bis er auf den Shitstorm reagierte. Allerdings schien man dabei etwas überfordert zu sein. Statt sich für den Tweet zu entschuldigen, schrieb man einen Standardtext: "Es tut uns leid, zu hören, dass Sie ein Problem mit uns haben. Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen. Könnten Sie bitte zusätzliche Details wie Ihre Tracking-Nummern, vollständige Adresse und Telefonnummer in einer direkten Nachricht angeben? Vielen Dank."

Es vergingen weitere Stunden, bis UPS das Problem erkannte – und letztendlich den Tweet löschte. Natürlich existierten da bereits mehrere Screenshots. Schließlich wurde der Tweet fast 5000 Mal geteilt und mehr als 15.000 Mal gelikt. In einem Gespräch mit der amerikanischen Zeitung "Washington Post" erklärte UPS-Sprecherin Staci Reidinger, dass es das Ziel sei, sich auf Twitter lustig zu zeigen und dadurch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dafür arbeite man nun mit einer PR-Agentur zusammen, die für das Unternehmen twittere. Diese würden vor der Veröffentlichung von UPS überprüft werden. Vielleicht sollte UPS diese Strategie noch einmal überdenken.

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Quellen: Twitter / Washington Post

rpw
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.