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Protestaktion: Professorin findet sie zu freizügig: Studentin hält Vortrag in Unterwäsche

Protestaktion der anderen Art: Weil sie eine kurze Jeans trug, hinterfragte die Professorin von Letitia Chai ihren Vortrag. Sie würde insbesondere die Männer damit ablenken. Das ließ sich die Studentin nicht gefallen und hielt ihren Vortrag öffentlich – in Unterwäsche.

Letitia Chai bei ihrem Vortrag

Aus Protest hielt Letitia ihren Vortrag in Unterwäsche

Letitia Chai war darauf vorbereitet, an ihrer Universität im Bundesstaat New York einen akademischen Vortrag zu halten. Doch als sie während eines Seminars aufstand, um einen ersten Entwurf ihres Vortrags zu präsentieren, hatte die Professorin als allererstes eine überraschende Frage: Ob Chai denn vorhabe, diese Kleidung auch während des echten Vortrags zu tragen?

Auf ihrem privaten Facebook-Profil schreibt Letitia: "Ich trug ein blaues, langärmliges Hemd und kurze Jeans. Sie, eine weiße Frau, sagte: 'Deine Hose ist zu kurz.'" (Die Screenshots hat sie hier öffentlich gemacht.) Weiterhin habe ihre Professorin ihr vor der gesamten Klasse einen Vortrag darüber gehalten, dass sie die Blicke der männlichen Teilnehmer von ihrem Vortrag weg und auf ihre Beine lenken würde.

Außerdem habe die Professorin versucht, ihr zu erklären, dass sie selbst eine Tochter habe und sich Sorgen mache. Sie fragte dann, was denn ihre Mutter wohl zu ihrem Outfit sagen würde. "Meine Mutter ist Professorin für Feminismus, Gender und Sexualstudien", schreibt Chai. "Sie hat ihr Leben der Unterstützung aller Menschen verschrieben, egal welchen Geschlechts. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie kein Problem mit meinen Shorts hätte." Spontan entschied sich Letitia für eine drastische Maßnahme. Auf die Frage, was sie nun tun wolle, antwortete sie: "'Ich werde die beste verdammte Rede meines Lebens halten.' Dann zog ich meine Kleidung aus und hielt meinen Vortrag in Unterwäsche. Ich war noch nie stolzer, die Tochter meiner Mutter zu sein."

28 von 44 Zuschauern zogen sich bei der Protestaktion aus

Doch damit nicht genug. Chai organisierte ein Treffen an der Universität, bei dem sie ihren Vortrag der Öffentlichkeit präsentierte. Mit dabei: nicht nur Unterstützer und Kommilitonen, sondern auch jede Menge Zuschauer über einen Live-Stream auf Facebook. Inklusive Letitias Eltern, die sich aus Korea einloggten. Nachdem sie ihre Erfahrung geschildert hatte, zog sich die Studentin auch hier bis auf die Unterwäsche aus und forderte ihre Kommilitonen auf, dasselbe zu tun. Etwa 28 der 44 im Raum anwesenden Menschen taten es ihr gleich.

Zu ihren Beweggründen sagte Chai der "Cornell Daily Sun", der Zeitung der Cornell University: "Ich bin nicht verantwortlich für die Aufmerksamkeit und Blicke anderer Menschen, weil wir alle für uns selbst denken können."

Die Professorin äußerte sich knapp gegenüber dem Blatt, schrieb in einer E-Mail: "Ich sage meinen Studenten nicht, was sie tragen sollen. […] Ich bitte sie, reflektiert darüber nachzudenken, welche Art von Kleidung für die jeweilige Situation angebracht ist." Ah ja.

jgs
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?