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Gute Taktik: "Kannst du so tun, als wärst du mein Freund?": Uber-Fahrer hilft Frau aus Anmach-Falle

Du wist penetrant von einem Typen angeflirtet und selbst wenn du ihm sagst, du hättest einen Freund, lässt er nicht locker? Ein Uber-Fahrer erzählt auf Facebook, wie er einen weiblichen Passagier vor einem aufdringlichen Typen rettete.

Mann in Auto

Geistesgegenwärtig spielte Brandon bei der List seines Gastes mit (Symbolbild)

Pexels

Viele Frauen kennen es: Im Club tanzt dich ein Kerl an, mit dem du eigentlich nicht tanzen willst. Drehst du dich weg, sehen es einige Männer nur als Einladung an, von hinten mit dem lästigen Gebagger weiterzumachen. Der letzte Ausweg ist oft nur, einen Freund in der Nähe heranzuziehen und eng mit ihm zu tanzen, um zu signalisieren: Der Platz an meiner Seite ist belegt. 

Auch beliebt: Du fängst an, ausschweifend über deinen Partner zu reden. Was aber, wenn dies nicht ausreicht oder du alleine bist und niemanden hast, der dich aus dieser unangenehm aufdringlichen Lage rettet? Auf Facebook erzählt Brandon Gale, wie er als Uber-Fahrer eine Frau aus genau so einer Situation befreit hat.

Er bekam eine Anfrage von einer Frau, die eine Fahrt vom Rummel der Stadt gebucht hatte. Kurz nachdem er ihre Anfrage bestätigte, bekam er eine Nachricht in der Uber-App: "Wenn du hier ankommst, kannst du so tun, als wärst du mein Freund?" Er verstand nicht so recht, was die Frau damit meinte, und fragte nach. Sie bat ihn daraufhin, so zu tun, als würde er sie kennen und nicht preisgeben, dass er nur ihr Uber-Fahrer ist.

"Hi, Babe! Ich komme!"

Geistesgegenwärtig entfernte Brandon alle Aufkleber aus seiner Windschutzscheibe, die das Fahrzeug als Transportdienst auswiesen. Als er an dem vereinbarten Ort ankam, sah er einen Mann und eine Frau, die sich vor einem Vorgarten unterhielten. Brandon ließ die Fensterscheibe runter: "Sie schaute rüber und rief 'Hi, Babe! Ich komme!' Ich wollte sie nicht hängen lassen und rief zurück: 'Super, weil ich verhungere gleich!' Ich winkte dem Typen. Er winkte halbherzig zurück."  Sie sprang in sein Auto und die beiden fuhren los, schreibt Brandon auf Facebook.

Die Frau erzählte Brandon, sobald der andere Mann außer Sicht war, dass sie mit Freunden auf dem Rummel gewesen sei. Der Mann sei ein Bekannter, der schon öfters aggressiv aufgetreten sei. Er sei sehr aufdringlich gewesen und habe ein "Nein" nicht akzeptiert. Zuerst dachte sie, er würde sie einfach gehen lassen, wenn sie zu ihrem Auto laufen würde, doch er bestand darauf, sie wie ein "Gentleman" dorthin zu begleiten. Aus Angst, er würde schnurstracks bei ihr einsteigen, erzählte sie ihm, sie habe ihre Schlüssel wohl vergessen, also bat er ihr an, sie nach Hause zu fahren. Letzter Ausweg – die Boyfriend-Taktik: Sie sagte ihm, sie rufe ihren Freund an und bestellte das Uber.

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"Männer, lernt ein "Nein" zu akzeptieren"

Brandon war von dieser Situation so ergriffen, dass er die Geschichte auf Facebook teilte. "Das sollte eigentlich nicht notwendig sein. Männer, lernt ein 'Nein' zu akzeptieren. Lernt Verantwortung zu übernehmen. Unsere Söhne sehen euch dabei zu und lernen, wie sie Frauen zu behandeln haben. Seid ein gutes Vorbild", appelliert er auf Facebook. Frauen ruft er dazu auf, sich jederzeit ein Beispiel am Verhalten seines Gastes zu nehmen. "Ihr könnt Sonderanfragen stellen, die möglicherweise euer Leben retten können."

Sein Post geht auf Facebook viral und in den Kommentaren bedanken sich viele Menschen bei ihm für sein Verhalten. Bei fast allen privat fahrenden Taxi-Unternehmen gibt es die Möglichkeit, Nachrichten an den Fahrer zu schicken. Auch wenn es nicht sicher ist, wie sich die Situation der Frau entwickelt hätte, wenn sie kein Uber gerufen hätte – wir merken uns diese Taktik jedenfalls.

Quelle: Facebook

ivy
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