HOME

Wales: "Ihre Getränke gehen auf mich": Sanitäter finden rührende Notiz an Krankenwagen

Immer öfter sehen sich Rettungskräfte Anfeindungen ausgesetzt, obwohl sie einfach nur ihrer Arbeit nachgehen. Doch es geht auch anders, wie ein Fall aus Wales zeigt. Dort fanden Sanitäter eine anonyme Nachricht an ihrem Krankenwagen, die besonders herzerwärmend ist.

Notfallsanitäter und Rettungsassistent. Ihr Job rettet Leben. Trotzdem sehen sich immer mehr Feuerwehrleute und Notärzte Beschimpfungen oder körperlicher Gewalt ausgesetzt. So gaben 91 Prozent der Notfallsänitäter in Nordrhein-Westfalen bei einer Studie der Ruhr-Universität Bochum, die der "Spiegel" veröffentlichte, dass sie im vergangenen Jahr im Einsatz angegriffen wurden. Auch in Großbritannien sieht es nicht besser aus. Immer wieder hinterlassen wütende Anwohner bitterböse Notizen, weil ihre Auffahrt durch einen blockiert wurde.

Aber es gibt auch viele Menschen, die wissen, wie wichtig dieser Job ist. In fanden Einsatzkräfte jetzt eine anonyme Nachricht an der Windschutzscheibe ihres Krankenwagens, die besonders herzerwärmend war. Darin stand: "Danke, dass Sie meine Einfahrt blockiert haben, um ein Leben zu retten. Ihre Erfrischungsgetränke gehen auf mich." Dazu hatte der Verfasser noch fünf Pfund gelegt.

Das Netz feiert die anonyme Nachricht aus Wales

Der Sanitäter Dewi Lloyd machte ein Foto von der Notiz und teilte sie anschließend auf Twitter. Dort wurde das Bild inzwischen über tausendmal gelikt und hundertfach retweetet. Fast alle Nutzer waren sich einig: Von solchen Menschen braucht es mehr. "Endlich! Jemand mit Sinn und Verstand. Wer auch immer du bist, du bist ein guter Typ", schrieb ein User. Ein anderer befand: "Das ist ein Beweis dafür, dass es immer noch anständige Menschen gibt, die die Arbeit unser Einsatzkräfte schätzen und unterstützen."

Deutschland: Verstärkter Schutz für Rettungskräfte

In Deutschland werden seit Mai 2017 Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte härter bestraft. So können nun schon Rempler gegen Polizisten Haftstrafen nach sich ziehen. Bayerns Justizminister Winfried Bausback von der CSU reicht das aber noch nicht, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte: "Dabei dürfen wir nicht stehen bleiben: Statt einer Mindeststrafe von drei Monaten halte ich eine solche von sechs Monaten für tätliche Angriffe für angemessen." Wer sich Tag und Nacht für die Sicherheit der Bürger einsetze, müsse konsequent gegen gewalttätige Übergriffe geschützt werden.

Krankenwagen in der Slowakei kann nicht durch wegen eines Sportwagens
rpw