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Social Media: Horst Seehofer twittert jetzt - und wird zum Weißwurstfrühstück eingeladen

Der Bundesinnenminister will mit den Bürgern über Politik sprechen - und zwar mit "ganz modernen Methoden". Das Netz reagiert direkt.

Mann im Anzug spielt auf Handy

Bald nur noch am Smartphone? Bundesinnenminister Horst Seehofer ist jetzt auch bei Twitter.

Im August hat er es angekündigt, nun macht er ernst: Horst Seehofer twittert. Unter dem Kürzel HS sind seine "persönlichen" Nachrichten seit gestern auf der Seite des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat zu finden. Die erste Nachricht kam aber nicht in 280 Zeichen, sondern als Video:

"Jetzt geht's los mit Twitter", kündigt Seehofer in dem Clip an. Im Ton wird ihm am Ende jedoch das letzte Wort abgeschnitten. Er wolle mit den Bürgern in Dialog kommen und freue sich über eine starke Resonanz, sagt der Minister in dem Video, das 54 Sekunden dauert. Das ließen sich die User nicht zweimal sagen: Innerhalb von 16 Stunden gab es mehr als 123 Tsd. Aufrufe. Das Ministerium bittet heute um Geduld, wenn die Antworten auf "Fragen und Anmerkungen" auf sich warten lassen. 

Dialog bei Weißwurst

Ob Claus Peter Reisch eine Antwort bekommen wird, bleibt abzuwarten: Der Kapitän der Lifeline, die im Mittelmeer Flüchtlinge aus Seenot rettete, wendete sich mit einer Einladung zum  Weißwurstfrühstück an den Minister. Er lud ihn zu einem Gespräch über die Seenotrettung von Flüchtlingen ein:

Über 940 Kommentare warten zudem auf Antwort.  Zur Begrüßung gab es nämlich vor allem Rücktrittsforderungen.

Auch Seehofers neues Kürzel und die Entscheidung, seine persönlichen Nachrichten auf dem Twitteraccount des Innenministeriums zu veröffentlichen, wurde bemängelt. Unter anderem von der Opposition. So meldete sich Grünen-Politikerin Renate Künast zu Wort und nutzte die Chance zur Kritik an Seehofers politischem Kurs.

Der erste schriftliche Tweet von Seehofer folgte schon gestern. Er erinnerte darin an die Anschläge vom 11. September 2001, die sich vor 17 Jahre ereigneten.

lau
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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