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Lustige Spendenaktion: Das dürfte den Präsidenten richtig ärgern: Wie ihr mit Trumps Tweets Gutes tun könnt!

Präsident Trump LIEBT seinen Twitter-Account. Ein bisschen zu sehr, um genau zu sein. Jeden Tag verbreitet er über das soziale Netzwerk Falschnachrichten und Propaganda. Aktivisten haben sich nun überlegt, wie man das Ganze für etwas Gutes nutzen kann.

Donald Trump liebt weniges mehr als seinen Twitter-Account

US-Präsident Donald Trump liebt weniges so sehr wie seinen Twitter-Account

Getty Images

Wenn ihr euch eine Person aussuchen dürftet, die nie wieder Social Media benutzen darf, wer wäre das? Eure Mutter? Die eine Freundin, die euch immer auf den schlimmen Suff-Fotos vom letzten Wochenende verlinkt? Oder doch die eine Person, die uns mit ihren Tweets alle regelmäßig um den Verstand bringt? Alias: den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika – Donald Trump.

Was der da alle paar Stunden an seine fast 60 Millionen Follower rausballert, grenzt an Wahnsinn. Falschinformationen, Hass, wirres Zeug – kurzum: Der Präsident nutzt seinen Twitter-Account, um gezielt Propaganda zu betreiben bei Wutbürgern, die alles glauben, was in ihren Social-Media-Feeds auftaucht. 

Da wir zwar davon träumen können, ihm eines Tages einfach mit einem Karatekick das Handy aus der Hand zu treten, vermutlich aber erstens niemals so nah an ihn herankommen würden, zweitens kein Karate können und drittens damit rechnen müssen, dass er sich innerhalb von drei Minuten ein neues zulegen würde, muss eine andere Lösung her – und die kommt von der Online-Aktivismus-Plattform Avaaz.

Notstopp falls Trumps Twitter-Sucht eskaliert

"Stellen Sie sich vor: Für jeden Tweet von Trump würden Millionen Menschen auf der ganzen Welt einen ganz kleinen Betrag spenden", heißt es auf der Website. "Wenn er Frauen als 'Hunde' bezeichnet, würden wir unmittelbar Spenden zur Unterstützung der Frauenrechte freisetzen. Wenn er den Klimawandel leugnet, könnten wir die Rettung unseres Planeten vorantreiben. Und wenn er lügt, würden wir Faktenprüfer beauftragen, um die Wahrheit zu verbreiten."

Die Idee: Unterstützer können sich auf der Seite registrieren und einwilligen, neun Cent pro Trump-Tweet zu spenden. Für den Fall, dass es dem Präsidenten in den Fingerspitzen juckt und er ein bisschen eskaliert, gibt es die Möglichkeit, eine Obergrenze für die Woche zu setzen.

Was gibt es da noch zu überlegen?

Hier geht es zur deutschen Avaaz-Seite und der Spendenaktion.

Kevin Kühnert im Interview mit NEON

jgs