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Tierquälerei in Griechenland: Eselreit-Verbot für übergewichtige Touristen

Eselreiten sei ein "original griechisches Erlebnis". Doch Tierschützer prangerten den qualvollen Umgang mit den Tieren in Griechenland an. Mit einem neuen Gesetz will die Regierung nun Touristen zum Umdenken bringen. Nur inwieweit hilft es den Tieren tatsächlich?

Griechenland: Eselreit-Verbot für übergewichtige Touristen

Ein Bild, das man in Zukunft in Griechenland nicht mehr sehen wird: Dort wurde nun ein Gesetz beschlossen, dass es Menschen untersagt, die mehr als 100 Kilo wiegen, auf Eseln zu reiten.

Die griechisches Insel Santorin im August dieses Jahres. Ein weißes Maultier steht völlig erschöpft an einer Felswand. Es sucht Schutz vor der elenden Mittagssonne. Seinen anderen Artgenossen geht es kaum besser. Sichtlich ausgelaugt stehen sie an eine Mauer festgemacht in Reih und Glied. Ihre Beine sind von offenen Wunden, die von Fliegen übersät sind, geziert. Es sind jene schockierenden Bilder, die die Tierschützer-Organisation Peta veröffentlichte. Sie zeigen, welche Qualen Esel und Maultiere im Namen des Tourismus auf der griechischen Insel erleiden.

Schon seit Jahren klagen Tierschutz-Organisationen deshalb, die Tiere müssten zu lange arbeiten, bekämen zu wenig zu fressen und zu trinken, seien zu lange der sengenden Sonne ausgesetzt – und müssten zu schwere Touristen tragen. Das hat nun auch das griechische Landwirtschaftsministerium erkannt und will den Vierbeinern mit einem neuen Gesetz helfen. "Die Tiere dürfen nicht mit übermäßigem Gewicht belastet werden. Die Last darf 100 Kilogramm oder ein Fünftel des Körpergewichts nicht übersteigen", heißt es nun in der Richtlinie des Ministeriums für den Gebrauch "pferdeähnlicher Tiere". Zudem müssen die Tiere in einem guten gesundheitlichen Zustand sein, um als Arbeitstiere eingesetzt zu werden. Doch inwieweit hilft dieses neue Gesetz wirklich?

Esel in Griechenland

Diese Bilder von der griechischen Insel Santorin veröffentlichte Peta Deutschland im Sommer dieses Jahres

Griechenland: Peta hält neues Gesetz für Augenwischerei

Tierschutz-Organisation Peta Deutschland bemängelt NEON gegenüber die neuen Richtlinien. Es handle sich hierbei lediglich um Augenwischerei, so Peta. "Gewichtskontrollen sind keine Lösung, auch deshalb, weil bisherige Tierschutzgesetze, die die Esel schützen sollten, auf der Insel nicht geahndet oder eingehalten werden." Tierfreunden empfiehlt Peta deshalb, "dringend Abstand von Touristenattraktionen mit Tieren" zu nehmen.

Die Organisation hat im September 2018 eine neue Kampagne zu den sogenannten Eseltaxis auf Santorin gestartet. Um das Leid der Tiere zu beenden, fordert der Tierschutzverein die Errichtung einer Auffangstation. Dort sollen verletzte und schwangere Tiere durch Veterinärmediziner versorgt werden. Es scheint auf Santorin also noch einiges zu tun zu sein. 

Ägypten: Ist dieses Zebra eigentlich ein angemalter Esel?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.