Dorow sagte der "Welt", er sei "von allen Ämtern in Partei und Jugendorganisation zurückgetreten", um diesen Kompromiss zu ermöglichen. Dorow war bislang Beisitzer im Bundesvorstand der Generation Deutschland, Beisitzer im schleswig-holsteinischen Landesvorstand der AfD sowie Vize-Fraktionschef im Kreistag Rendsburg-Eckernförde.
Der Bundesvorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, zeigte sich gegenüber der "Welt" nicht vollständig zufrieden: "Ich hätte mir eine vollständige Rücknahme der Parteiordnungsmaßnahme gewünscht, da ich sie nach wie vor für sachlich überzogen halte."
In dem ursprünglichen Ausschlussantrag, aus dem die Zeitung zitierte, hatte der AfD-Bundesvorstand schwere Vorwürfe gegen Dorow erhoben. Äußerungen von Dorow legten demnach "jedenfalls in ihrer Gesamtheit offensichtlich eine Nähe zum Nationalsozialismus" nahe. Die AfD wolle aber nicht mit "den Nationalsozialismus gutheißenden Einstellungen" in Verbindung gebracht werden.