Lufthansa hatte vergangene Woche überraschend das sofortige Aus für Cityline bekanntgegeben. Gestrichen sind jetzt "zumindest vorübergehend" die Verbindungen von Frankfurt am Main nach Bydgoszcz und Rzeszow in Polen sowie nach Stavanger in Norwegen. Zehn Verbindungen werden über andere Drehkreuze als bisher geleitet, betroffen sind Flüge nach Heringsdorf, Cork, Danzig, Ljubljana, Rijeka, Sibiu, Stuttgart, Trondheim, Tivat und Breslau. Die Lufthansa hat sechs Drehkreuze - neben Frankfurt und München sind das Wien, Zürich, Brüssel und Rom. Passagiere hätten weiterhin "Zugang zum weltweiten Streckennetz", versicherte der Konzern.
Gestrichen würden "unwirtschaftliche Kurzstreckenflüge" im Streckennetz. In der gesamten Gruppe - dazu gehören neben Lufthansa auch Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways - reduziere sich das Angebot an Sitzkilometern um knapp ein Prozent.
Der Konzern betonte, für die im Sommerflugplan vorgesehenen Flüge erwarte er eine "stabile Treibstoffversorgung". Dazu arbeite die Lufthansa "an unterschiedlichen Maßnahmen, beispielsweise zur physischen Versorgung mit Kerosin sowie zur Preissicherung".