Der Oscar-Preisträger Pawel Talankin hat auf denkbar kuriose Weise seinen „Goldjungen“ verloren – zumindest zeitweise. Der Dokumentarfilmer war auf dem Weg von New York nach Frankfurt, als er am Flughafen aufgefordert worden sei, die Oscar-Trophäe als Gepäck aufzugeben, schrieb sein Kollege David Borenstein auf Instagram. Eigentlich hätte er sie gern als Handgepäck nah bei sich behalten. Doch in Frankfurt (Main) habe dann jede Spur des wertvollen Filmpreises gefehlt.
Oscar verloren: Lufthansa entschuldigt sich
David Borenstein zufolge war dem russischen Filmemacher („Ein Nobody gegen Putin“) die Trophäe vom Sicherheitspersonal abgenommen worden mit der Begründung, sie könne als Waffe an Bord benutzt werden. Sie sei dann in einem Karton als Gepäck aufgegeben worden. Talankin erhielt den Preis im März.
Freunde des Dokumentarfilmers baten die Lufthansa via Instagram um schnelle Hilfe. Mit Erfolg: Die Fluggesellschaft teilte nun mit, der Oscar sei wieder aufgetaucht. Über die Umstände des Verschwindens konnte ein Sprecher zunächst keine Angaben machen. „Wir können bestätigen, dass sich die Oscar-Statue mittlerweile in unserer Obhut in Frankfurt befindet. Wir stehen bereits in direktem Kontakt mit dem Gast, um die persönliche Übergabe schnellstmöglich zu arrangieren. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten aufrichtig und haben den Eigentümer um Entschuldigung gebeten“, hieß es in einer Stellungnahme der Fluggesellschaft.