Der Bundesrat forderte Russland in der Entschließung auf, "sämtliche Angriffe unverzüglich einzustellen und sich aus der gesamten Ukraine zurückzuziehen". Insbesondere die andauernden Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung und zivile Ziele sowie die begangenen Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen und weiteren schweren Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht werden darin "auf das Schärfste" verurteilt.
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Florian Hahn (CSU), begrüßte als Vertreter der Bundesregierung die Entschließung der Länderkammer. "Die humanitäre Lage in der Ukraine ist dramatischer als je zuvor", sagte Hahn im Bundesrat. Die Ukraine durchlebe "den schwierigsten Winter seit vier Jahren". Angesichts der gezielten russischen Angriffe auf die Energieversorgung gebe es "dringenden Unterstützungsbedarf" für die Ukraine.