Krieg in der Ukraine
6000 Tonnen Sonnenblumenöl nach russischen Angriffen ausgelaufen

Mit Kampfdrohnen hat Russland die Ukraine angegriffen, unter anderem die Hafenstadt Tschornomorsk
Mit Kampfdrohnen hat Russland die Ukraine angegriffen, unter anderem die Hafenstadt Tschornomorsk
© Efrem Lukatsky / AP / DPA

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Erneut fordern russische Angriffe in der Ukraine Todesopfer und Verletzte. In Tschornomorsk lief Sonnenblumenöl ins Schwarze Meer.

Bei russischen Angriffen sind in der Ukraine nach Behördenangaben drei Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. In der Region Dnipropetrowsk kam ein 40 Jahre alter Mann im Kreis Krywyj Rih ums Leben, wie Gouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Fünf weitere Männer zwischen 31 und 57 Jahren seien verletzt worden. Russland habe mit Drohnen und Artillerie angegriffen.

Im ostukrainischen Gebiet Charkiw kam nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft ein 70 Jahre alter Mann bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Tschuhujiw ums Leben. Ein weiterer Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Drohne sei in der Nähe eines Wohngebiets eingeschlagen.

Ukraine: Umweltinspektion untersucht die Schäden

Nach russischem Beschuss auf die Hafenstadt Tschornomorsk am Schwarzen Meer bereits am Sonntag kam es zu einer Verschmutzung mit Sonnenblumenöl im Hafengebiet, wie die staatliche Umweltinspektion des Bezirks Südwest mitteilte. Durch einen Brand sei ein Tank mit 6000 Tonnen Sonnenblumenöl beschädigt worden und Öl im Hafengebiet ausgetreten. Es habe sich ein Fleck gebildet, den die Umweltinspektion auf etwa 400 mal 200 Meter schätzt. Barrieren seien errichtet worden, um weiteres Auslaufen zu verhindern. Laboruntersuchungen des Meerwassers sollen das Ausmaß der Verschmutzung bestimmen.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.

DPA
mkb

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