Die Produktion im gesamten Produzierenden Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion ging im Vormonatsvergleich um 0,3 Prozent zurück. Die größten Einbußen mit 1,2 Prozent gab es im Baugewerbe - "dies dürfte auch auf die zu Monatsbeginn in Teilen Deutschlands noch anhaltende außergewöhnlich heftige Kälteperiode zurückzuführen sein", wie das Bundeswirtschaftsministerium erläuterte.
Die weitere konjunkturelle Entwicklung werde entscheidend vom Fortgang der Konfliktsituation im Nahen Osten abhängen, erklärte das Ministerium. Bis zum Beginn des Iran-Krieges hatte sich die Industriekonjunktur demnach langsam erholt - die Umsätze waren "im Trend aufwärtsgerichtet". Nun allerdings deuteten Unternehmensumfragen wie der Ifo-Geschäftsklimaindex angesichts der erhöhten geopolitischen Unsicherheit auf eine Eintrübung der Industriekonjunktur im zweiten Quartal hin.