USA und Iran einigen sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Nun meldet sich Trump mit scharfer Kritik an den Nato-Partnern zu Wort. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Donald Trump kritisiert die Nato scharf
US-Präsident Donald Trump bekräftigt nach seinem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte seine scharfe Kritik am Militärbündnis. „Sie wurden auf die Probe gestellt und haben versagt“, zitiert eine Sprecherin des Weißen Hauses am Mittwoch den Präsidenten mit Blick auf die Rolle der Allianz im Irankrieg.
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Alexandra Kraft

Donald Trump: „Erinnert euch an Grönland“
US-Präsident Donald Trump wirft den Nato-Partnern erneut mangelnde Unterstützung für den Krieg gegen den Iran und thematisiert auch wieder den Streit um Grönland. „Die NATO war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen“, schrieb er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Die Verbündeten sollten sich an Grönland erinnern, das er als „großes, schlecht verwaltetes Stück Eis“ bezeichnete.
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Alexandra Kraft

Rutte: Trump ist „eindeutig enttäuscht“ über die Nato
Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagt nach seinem Treffen mit Präsident Donald Trump, es sei eine „sehr offene Diskussion zwischen zwei Freunden“. Trump habe sich „eindeutig enttäuscht“ über das transatlantische Bündnis und mehrere Partnerstaaten und dessen seiner Meinung nach mangelnde Unterstützung im Irankrieg gezeigt. Ob und in welchem Umfang ein möglicher Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Verteidigungsbündnis thematisiert wurde, sagte Rutte nicht.
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Alexandra Kraft

Schah-Sohn: „Das war kein Regimewechsel“
Nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über einen angeblich bereits erfolgten Regimewechsel im Iran erklärt der Sohn des letzten Schahs, dass sich die Iraner „immer noch von ihren religiösen Herrschern befreien müssen“. „In unserem Kampf als Iraner bleibt die Konstante, dieses Regime stürzen zu müssen“, sagt Reza Pahlavi dem französischen Sender LCI. „Für uns war das kein Regimewechsel“, fügt er hinzu.
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Tim Schulze
Die iranische Hafenbehörde rät Schiffen davon ab, ohne vorherige Abstimmung mit den iranischen Revolutionsgarden die Straße von Hormus zu passieren. Die Behörde verweist in einer Mitteilung, die unter anderem über den staatlichen Nachrichtenkanal Khabar-Fouri und den Staatssender IRIB verbreitet wurde, auf die Gefahr von Minen in der wichtigen Meerenge nach Wochen des Krieges.
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Tim Schulze
Israel: Werden Hisbollah weiter angreifen
Israel will nach Angaben seines Militärsprechers trotz der Waffenruhe im Iran-Krieg mit aller Macht weiter gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon kämpfen. „Im Libanon stoppen wir nicht und haben nicht für einen Moment gestoppt“, sagt Sprecher Effie Defrin in einer Videobotschaft.
Die jüngsten Angriffe auf die Hisbollah seien die größten seit Wiederaufflammen des Konflikts Anfang März gewesen. Man habe die Pläne dafür lange vorbereitet. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden dabei Dutzende Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt.
Die jüngsten Angriffe auf die Hisbollah seien die größten seit Wiederaufflammen des Konflikts Anfang März gewesen. Man habe die Pläne dafür lange vorbereitet. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden dabei Dutzende Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt.
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Tim Schulze
Zerbricht die fragile Waffenruhe an der Libanon-Frage? Der Iran beharrt hartnäckig darauf, dass Israel die Angriffe auf die Hisbollah im Libanon einstellt – weil es so in den Verhandlungen zum Waffenstillstand vereinbart worden sei. Die USA und Israel hingegen sehen den Libanon nicht als Part der Waffenstillstandsvereinbarung.
Jetzt hat sich US-Vizepräsident J. D. Vance zu der Streitfrage geäußert und die Haltung der USA bekräftigt. Dass der Iran davon ausgehe, sei ein Missverständnis, sagt Vance. „Weder wir noch die Israelis haben gesagt, dass dies Teil der Waffenruhe sein würde.“
Jetzt hat sich US-Vizepräsident J. D. Vance zu der Streitfrage geäußert und die Haltung der USA bekräftigt. Dass der Iran davon ausgehe, sei ein Missverständnis, sagt Vance. „Weder wir noch die Israelis haben gesagt, dass dies Teil der Waffenruhe sein würde.“
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Tim Schulze
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf bezeichnet das Waffenruhe-Abkommen und weitere Verhandlungen mit den USA als "unsinnig". Als Grund nennt er beim Onlinedienst X Verstöße der USA und Israels gegen den iranischen Zehn-Punkte-Plan, mit dem die Führung in Teheran in die Gespräche gegangen ist.
Konkret führt Ghalibaf die fortdauernden israelischen Angriffe im Libanon, das Eindringen einer Drohne in den iranischen Luftraum und den Widerstand Washingtons gegen das Recht des Iran auf die Anreicherung von Uran.
Konkret führt Ghalibaf die fortdauernden israelischen Angriffe im Libanon, das Eindringen einer Drohne in den iranischen Luftraum und den Widerstand Washingtons gegen das Recht des Iran auf die Anreicherung von Uran.
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Tim Schulze
USA: Straße von Hormus muss sofort geöffnet werden
Die USA drängen den Iran zur sofortigen Öffnung der Straße von Hormus. Präsident Donald Trump erwarte, dass die Meerenge "unverzüglich, schnell und sicher wieder geöffnet" werde, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Jede Schließung sei "völlig inakzeptabel".
Der Iran hat die Öffnung der Straße von Hormus im Rahmen der Waffenruhe-Vereinbarung mit den USA zugesagt. Seit Verkündung der Feuerpause in der Nacht zu Mittwoch durchquerten nach Angaben des Meeres-Beobachungsdienstes MarineTraffic aber nicht einmal eine Handvoll Schiffe die Meerenge.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars ist die „Durchfahrt von Öltankern zuletzt wieder "vollständig unterbrochen". Als Grund nannte die Agentur den erneuten israelischen Angriff auf den Libanon. Dieser sei "ein Verstoß gegen die Waffenruhe".
Der Iran hat die Öffnung der Straße von Hormus im Rahmen der Waffenruhe-Vereinbarung mit den USA zugesagt. Seit Verkündung der Feuerpause in der Nacht zu Mittwoch durchquerten nach Angaben des Meeres-Beobachungsdienstes MarineTraffic aber nicht einmal eine Handvoll Schiffe die Meerenge.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars ist die „Durchfahrt von Öltankern zuletzt wieder "vollständig unterbrochen". Als Grund nannte die Agentur den erneuten israelischen Angriff auf den Libanon. Dieser sei "ein Verstoß gegen die Waffenruhe".
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Tim Schulze
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont, die Waffenruhe im Iran-Krieg sei „nicht das Ende des Kampfes“. Es sei vielmehr eine „Station auf dem Weg zum Erreichen aller unserer Ziele.“
Gleichzeitig sagt der Premier, Israel habe “noch Ziele zu erreichen, und wir werden dies tun”. Dies könne entweder durch eine Einigung oder eine Wiederaufnahme der Kämpfe geschehen. „Wir sind bereit, jederzeit die Kämpfe wieder aufzunehmen.“ Man habe weiter den „Finger am Abzug“.
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Rune Weichert
Irans Außenminister Abbas Araghtschi schreibt auf X, die Bedingungen des Waffenstillstandsabkommens seien klar und deutlich. Die USA müssten sich entscheiden zwischen einer Waffenruhe und der Fortsetzung des Krieges. Beides zugleich würden sie nicht bekommen. Der Ball liege nun um Feld der USA. Die Weltgemeinschaft werde hinschauen, ob die USA ihr Wort hielten, sagt er mit Blick auf die Fortsetzung der Angriffe Israels auf den Libanon.
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Rune Weichert
Es gibt weiter gegensätzliche Ansichten darüber, ob der Libanon Teil des Waffenstillstandsabkommens ist, das der Iran und die USA geschlossen haben. US-Prräsident Donald Trump sagt am Abend, der Libanon sei nicht Teil des Abkommens. Zur Begründung sagt er, dies sei „wegen der Hisbollah“. Das Thema werde aber „geregelt werden“. Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif, der zwischen den USA und dem Iran vermittelt hatte, hatte indes gesagt, die Waffenruhe schließe auch den Libanon ein. Der Iran hatte sich entsprechend geäußert. Israel hat seine Angriffe auf den Libanon am Mittwoch ausgeweitet.
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Rune Weichert
Nach der Einigung zwischen den USA und Teheran auf eine Waffenruhe äußert Israels Außenminister Gideon Saar erhebliche Zweifel an deren Bestand. Es sei „noch nichts vorbei“, sagt Saar in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender Channel 11. Zwischen Washington und Teheran bestünden weiterhin erhebliche Differenzen. „Ich sehe nicht, wie es möglich sein soll, die Positionen der USA und des Iran anzunähern.“
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Rune Weichert
Bei den israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 112 Menschen getötet worden. Mehr als 800 weitere Menschen seien verletzt, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Nach Angaben des libanesischen Zivilschutzes ist die Zahl der Toten noch höher. Viele seien noch unter den Trümmern begraben, berichten Augenzeugen.
Die israelische Luftwaffe hatte in einem überraschenden Großangriff trotz einer Feuerpause im Irankrieg zahlreiche Ziele im nördlichen Nachbarland bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz.
Die israelische Luftwaffe hatte in einem überraschenden Großangriff trotz einer Feuerpause im Irankrieg zahlreiche Ziele im nördlichen Nachbarland bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz.
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Rune Weichert
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump hinter verschlossenen Türen stattfinden. Es gebe nur einen Punktekatalog, der für die USA relevant sei, schreibt Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Einzelheiten nennt er zunächst nicht.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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