Israel hatte am Samstag gemeinsam mit den USA massive Luftangriffe auf den Iran begonnen und dabei das geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, sowie weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. In Israel wurden zehn Menschen durch iranische Angriffe getötet.
Bei dem "Überraschungsangriff" auf den Iran am Samstag seien "in nur 40 Sekunden etwa 40 hochrangige Vertreter des iranischen Terrorregimes eliminiert worden", unter ihnen Chamenei, sagte Samir. Seit Beginn des Kriegs habe die israelische Luftwaffe 2500 Angriffe geflogen. Dabei seien "mehr als 60 Prozent der iranischen Raketenwerfer" und "80 Prozent der iranischen Luftabwehrsysteme" zerstört worden. Israel greife den Iran gemeinsam mit dem USA weiterhin "unermüdlich an", sagte Samir.
Im Zuge des Iran-Kriegs eskalierte auch wieder der Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon. Armeechef Samir sagte in seiner Ansprache, er habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, im Süden des Libanon vorzurücken. Sie sollten das Gebiet unter ihrer Kontrolle entlang der Grenze ausweiten "und Stellungen an wichtigen Punkten im Südlibanon einnehmen".
Die von Teheran unterstützte Hisbollah-Miliz hatte im Zuge der Angriffe auf den Iran am Montag mit neuen Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel begonnen. Israel weitete daraufhin seine Militäroffensive im Libanon gegen die Hisbollah aus. Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden seitdem mindestens 102 Menschen getötet und mehr als 600 weitere verletzt.