Ayatollah Ali Chamenei

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Anhängerinnen mit Bildern von Ayatollah Chamenei

Chamenei macht Trump für Opfer im Iran verantwortlich und droht "Aufrührern"

Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hat US-Präsident Donald Trump die Schuld für "Opfer" bei den Protesten in seinem Land gegeben und zugleich "Aufrührern" mit Vernichtung gedroht. "Wir machen den amerikanischen Präsidenten für die Opfer, die Schäden und die Anschuldigungen verantwortlich, die er gegen die iranische Nation erhoben hat", sagte Chamenei am Samstag.
Protest gegen die iranische Führung im Ausland

Beobachter: Protestwelle im Iran aufgrund von Unterdrückung vorerst abgeebbt

Nach der brutalen Niederschlagung der seit Jahren größten regierungskritischen Demonstrationen im Iran sind die landesweiten Proteste gegen die Führung Beobachtern zufolge vorerst abgeebbt. Grund dafür sei "wahrscheinlich" die "Unterdrückung der Protestbewegung" durch die Behörden, erklärte die in den USA ansässige unabhängige Forschungsorganisation Institute for the Study of War (ISW) am Freitag. 
Irans Justizchef Edschei

NGO: Irans Staatsfernsehen strahlt erzwungene Geständnisse von Demonstranten aus

Der iranische Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei hat im Staatsfernsehen höchstpersönlich bei der jüngsten Protestwelle festgenommene Demonstranten verhört - und nach Befürchtungen von Menschenrechtsaktivisten möglicherweise falsche Geständnisse erzwungen, um Angst zu schüren. Am Donnerstag war Edschei im Fernsehen zu sehen, wie er unter Porträts des iranischen geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei sitzt. Ihm gegenüber sitzt eine Frau mit unkenntlich gemachten Gesicht, der vorgeworfen wird, Betonblöcke von einem Dach auf Sicherheitskräfte geworfen zu haben. 
Kundgebung für getötete Sicherheitskräfte in Teheran

Ankündigung von Hinrichtungen im Iran verschärft Spannungen mit den USA

Angesichts der brutalen Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran und der angekündigten Hinrichtung festgenommener Demonstranten verschärfen sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran. Ein Berater des geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei erklärte am Mittwoch, der Iran sei in der Lage, auf mögliche Angriffe der USA zu reagieren. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit einer scharfen Reaktion gedroht, falls Teheran wie angekündigt Demonstranten hinrichten lässt. Die Zahl der von Sicherheitskräften getöteten Demonstranten, die bestätigt werden konnte, stieg nach Angaben von Aktivisten auf mehr als 3400.