Die damals 29 Jahre alte Elisa Pilarksi war 2029 mit zahlreichen Bisswunden tot im Wald gefunden worden, wo sie mit dem Hund ihres Lebensgefährten spazieren gegangen war. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, die junge Frau gefährdet zu haben, die im sechsten Monat schwanger war.
Er habe den Hund illegal in den Niederlanden erworben und fälschlich eine andere Rasse angegeben. Tatsächlich habe es sich um einen in Frankreich verbotenen American Pit Bull Terrier gehandelt. Diesen habe er zudem zum Zubeißen erzogen.
Der Angeklagte schrieb den Tod seiner Freundin einer Gruppe von Jagdhunden zu. Tatsächlich hatte an dem Tag in der Gegend eine Treibjagd stattgefunden. DNA-Analysen belegten aber, dass der Kampfhund der jungen Frau die tödlichen Bisse versetzt hatte. Der Angeklagte habe seiner Freundin zudem in einer Textnachricht versprochen, den Hund töten zu lassen. Dies wertet die Staatsanwaltschaft als Hinweis darauf, dass der Mann sich der Gefährlichkeit des Hundes durchaus bewusst war.