Die Gesamtzahl der Pflegeauszubildenden stieg den Angaben zufolge damit auf den höchsten Stand seit Einführung der sogenannten generalistischen Pflegeausbildung Anfang des Jahres 2010 - also der Zusammenführung der davor getrennten Ausbildungsgänge der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
Nach Angaben des Arbeitgeberverbands Pflege war der Gesundheits- und Pflegebereich gemessen an der Zahl neuer Verträge damit im Jahr 2025 die mit Abstand beliebteste Ausbildungsbranche in Deutschland. Erst mit deutlichem Abstand sei etwa die Kraftfahrzeugmechatronik mit gut 24.000 neuen Auszubildenden gefolgt, erklärte der Verband am Mittwoch in Berlin. Er vertritt mehr als 950 Unternehmen im Altenpflegebereich.
Der Arbeitgeberverband kritisierte zugleich, dass "Fachkraftquoten und Personalschlüssel" einen Aufwuchs von belegbaren Pflegeplätzen trotz einer steigenden Auszubildendenzahl verhindere. Er sprach von einem "bürokratischen Relikt aus den Neunzigerjahren". Die Vorgaben müssten abgeschafft werden, damit künftig mehr Pflegebedürftige versorgt werden könnten. "Wer Versorgung sichern will, muss diese Blockaden lösen."