Nach dem mutmaßlichen Austritt eines Gefahrstoffs im Reichstag hat die Feuerwehr Entwarnung gegeben. Es habe sich um einen "Fehlalarm" gehandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Gegen 05.15 Uhr habe in dem Gebäude ein automatischer Gasmelder angeschlagen. Die Einsatzkräfte hätten mit ihren Messgeräten aber keinen Gefahrstoff feststellen können.
Es sei nicht auszuschließen, dass der Alarm auf die Verwendung von Reinigungsmitteln in dem betreffenden Raum oder einen Defekt des Gasmelders zurückzuführen sei, sagte der Feuerwehrsprecher. Die Feuerwehr war nach seinen Angaben mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Der Zugang zum Reichstag, der wegen des Alarms gesperrt worden war, solle nach Abschluss des Einsatzes wieder freigegeben werden.