Am 18. Januar war auf der Strecke ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Bahnunternehmens Iryo im andalusischen Adamuz entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der spanischen Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. 45 Menschen kamen dabei ums Leben. Erste Ermittlungen deuten auf einen Schienenbruch als Unglücksursache hin.
Der Iryo-Zug war auf dem Weg von der Mittelmeer-Stadt Málaga in die Hauptstadt Madrid, der entgegenkommende Renfe-Zug auf dem Weg von Madrid nach Huelva.
Mit einer Länge von 4000 Kilometern ist das spanische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz nach dem chinesischen das zweitgrößte der Welt. Die Verbindung Madrid-Sevilla war - als erste Hochgeschwindigkeitsverbindung des Landes - 1992 anlässlich der in Sevilla stattfindenden Weltausstellung eingeweiht worden.