Prozess gegen mutmaßlich von Russland beauftragte Spione beginnt in Stuttgart

Schild am Oberlandesgericht Stuttgart
Schild am Oberlandesgericht Stuttgart
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In Stuttgart beginnt am Dienstag (09.15 Uhr) ein Prozess gegen drei mutmaßlich für Russland tätige Spione. Sie müssen sich vor dem Oberlandesgericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt verantworten, weil sie laut Anklageschrift der Bundesanwaltschaft Transportwege für Postsendungen ausgekundschaftet und die Aufgabe von Paketen mit Brandsätzen geplant haben sollen.

Demnach verschickten die Männer, bei denen es sich um ukrainische Staatsbürger handelt, im Auftrag eines russischen Geheimdiensts aus Deutschland Testpakete mit GPS-Positionstrackern in Richtung Ukraine. Zu Sabotageakten kam es nicht, die Verdächtigen wurden zuvor im Mai vergangenen Jahres in Deutschland und der Schweiz festgenommen. Angeklagt sind sie wegen Verabredung zu Brandanschlägen und Agententätigkeit zu Sabotagezwecken. Für den Prozess sind Termine bis September geplant.

AFP