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Neue Landesbischöfin in Braunschweig tritt Dienst an

Christina-Maria Bammel nimmt ihren Dienst als Landesbischöfin auf. (Archivbild) Foto: Moritz Frankenberg/dpa
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Christina-Maria Bammel ist die neue Landesbischöfin in Braunschweig. Jetzt beginnt offiziell ihre Zeit in dem neuen Amt.

Die neue Landesbischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig hat ihren Dienst begonnen. Christina-Maria Bammel war bisher Pröpstin des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Stellvertreterin des Berliner Bischofs Christian Stäblein. 

Bammel hob bei ihrem Dienstantritt die gemeinschaftsfördernde Kraft der Musik hervor, Anlass war das 50-jährige Bestehen der Braunschweiger Domsingschule. Wer singe, lebe aufgeweckter und beziehungsreicher, sagte sie. 

Die Theologin war im vergangenen November von der braunschweigischen Landessynode zur Nachfolgerin von Landesbischof Christoph Meyns gewählt worden. Sie wirkte von 2009 bis 2015 als Pfarrerin in Berlin und arbeitete darüber hinaus als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie der Humboldt-Universität Berlin. Ihr Studium absolvierte sie in Berlin, Philadelphia (USA) und Marburg. 

Braunschweigs bisheriger Landesbischof Meyns im Ruhestand 

Braunschweigs bisheriger Landesbischof Christoph Meyns war im vergangenen Sommer mit 63 Jahren in den Ruhestand gegangen. Er hatte elf Jahre lang an der Spitze der Landeskirche gestanden. 

Die Landeskirche Braunschweig gehört zu den kleineren Landeskirchen in Deutschland. Sie hat früheren Angaben zufolge rund 270.000 Mitglieder in 262 Gemeinden. Ihr Gebiet erstreckt sich von Wolfsburg im Norden bis Walkenried im Süden, von Peine im Westen bis Helmstedt im Osten. Das Amt der Landesbischöfin ist in der Landeskirche Braunschweig auf zwölf Jahre befristet.

dpa

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