Die Rentenpolitik sei "nicht ein mathematisches Problem", sagte Fahimi weiter. Entscheidend sei vielmehr, mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Fahimi verwies unter anderem auf Frauen in Teilzeit, die gerne mehr arbeiten würden, auf junge Erwachsene ohne abgeschlossene Ausbildung sowie auf ältere Arbeitslose mit schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. "Dieses Erwerbspotenzial zu heben, würde vieles lösen in der Rentenpolitik", betonte Fahimi.
Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission will laut einem Bericht der "Bild" die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre empfehlen. Die Grenze solle bis Anfang der 2060er Jahre von bald 67 Jahren auf dann 70 Jahre steigen, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Kommissionskreise.