Bayern hat eine neue Herrscherin über die Biere: Die 33 Jahre alte Katharina Kastenmüller wurde in München zur 15. Bayerischen Bierkönigin gekürt - und der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ging vor ihr auf die Knie.
Die Betriebswirtin und Friseurmeisterin aus Dietramszell durfte auf dem goldenen Thron mit roten Kissen Platz nehmen, nachdem sie sich im Finale gegen ihre drei Konkurrentinnen durchgesetzt hatte.
Angetreten waren neben der Oberbayerin die 28 Jahre alte Augsburger Lehramtsstudentin Alana Rebecca Grimminger, die Brauerin Franziska Hoffmann (23) aus der Oberpfalz und die Niederbayerin Lea Hopfensberger (25).
Erst Online-Voting, dann Jury-Entscheidung
Die vier Finalistinnen hatten zuvor in einem Online-Voting die meisten Stimmen bekommen und stellten sich in der Endrunde auf der Bühne dem Publikum und der Jury. Die Entscheidung, wer Bayerische Bierkönigin wird, fiel durch eine Kombination aus Jury- und Publikumsstimmen - von den Gästen im Saal.
Bierkönigin wird seit 2009 gewählt
Kastenmüller tritt nun die Nachfolge von Anna Winkler an. Die Sales-Managerin einer Brauerei aus Mainbernheim in Unterfranken hatte das Amt ein Jahr lang inne.
Seit 2009 lässt der Bayerische Brauerbund eine Bayerische Bierkönigin wählen. "Sie soll Lust auf wohldosierten Biergenuss machen und die Menschen über die Einzigartigkeit des Bayerischen Bieres und die Besonderheiten der bayerischen Brauwirtschaft informieren", heißt es auf der Homepage des Verbandes.
Mindestens 21 und "Begeisterung für Bayerns Bierkultur"
Die Kandidatinnen müssen am Wahlabend mindestens 21 Jahre alt und in Bayern aufgewachsen sein oder bayerische Wurzeln haben. Ebenso brauchen sie laut Brauerbund nicht nur "Begeisterung für Bayerns Bierkultur", sondern auch "Kontakt- und Kommunikationsfreude" sowie "gute Englischkenntnisse".
Außerdem ist eine "versierte Präsenz in sozialen Netzwerken" gewünscht sowie "zeitliche Flexibilität für die Teilnahme an zahlreichen Terminen, die auch unter der Woche stattfinden können".
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