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Schweigeminute in USA aus Anlass des Schulmassakers


Mit einer Schweigeminute hat die von einem Amoklauf erschütterte Kleinstadt Newtown im US-Bundesstaat Connecticut am Freitag der vor einer Woche getöteten Menschen gedacht.

Mit einer Schweigeminute hat die von einem Amoklauf erschütterte Kleinstadt Newtown im US-Bundesstaat Connecticut am Freitag der vor einer Woche getöteten Menschen gedacht. Auch im übrigen Bundesstaat und in den USA gab es Schweigeminuten. Um die Tatzeit gegen 09.30 Uhr (15.30 Uhr MEZ) läuteten die Glocken 26 Mal zum Gedenken an die bei dem Schulmassaker erschossenen 20 Kinder und sechs Erwachsenen.

"20 wunderbare Kinder und sechs außergewöhnliche Erwachsene. Gemeinsam werden wir weitermachen und dafür sorgen, dass sich unser Land ihrer würdig erweist", twitterte US-Präsident Barack Obama. Er legte im Weißen Haus eine Schweigeminute ein. In einem Video äußerte der Präsident Verständnis für eine Petition auf der Internetseite des Weißen Hauses zugunsten eines strengeren Waffenrechts, die mittlerweile fast 200.000 Menschen unterzeichneten.

Obamas Frau Michelle Obama richtete einen offenen Brief an die Überlebenden. Darin heißt es unter anderen: "Als Mutter von zwei jungen Mädchen blutet mein Herz für Sie und Ihre Familien."

Der Gouverneur von Connecticut, Dannel Malloy, hatte den Freitag zu einem Trauertag erklärt und zu einer Schweigeminute aufgerufen. Gouverneure anderer Bundesstaaten, Kirchen und Religionsgemeinschaften schlossen sich dem Appell an. Auch die große Trauerglocke der Kathedrale von Washington läutete 26 Mal. In dem Gotteshaus versammelten sich Spitzenvertreter der protestantischen, katholischen, jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaft. Sie forderten die politischen Verantwortlichen in einer Erklärung auf, schnell zu handeln und im Namen der Toten von Newtown der Waffengewalt ein Ende zu setzen.

Bei dem Amoklauf in der Sandy-Hook-Grundschule waren am Freitag vergangener Woche 20 sechs und sieben Jahre alte Kinder sowie sechs Erwachsene erschossen worden. Der 20-jährige Täter, der zuvor zuhause auch seine Mutter getötet hatte, tötete sich nach der Bluttat selbst.

AFP AFP

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