Zunächst waren fünf Menschen vermisst worden. Zwei von ihnen wurden später wohlbehalten angetroffen. Sie hatten sich zum Zeitpunkt des Einsturzes nicht im Haus befunden.
Spezialisten der Feuerwehr, des Rettungsdiensts und der Polizei seien nach wie vor im Einsatz, hieß es weiter. Nach Angaben des Einsatzleiters Sebastian Schramm von der Berufsfeuerwehr müssten die Trümmerteile bei der Suche händisch angehoben werden, um eventuelle Hohlräume mit Gasansammlungen aufzudecken.
Diese Arbeiten seien dadurch sehr zeitaufwändig. Der Einsatz werde sich möglicherweise bis in die Nacht ziehen. Die unmittelbar angrenzenden Gebäude seien nicht einsturzgefährdet. Zur Ursache des Einsturzes werde die Kriminalpolizei nach Abschluss der Rettungsarbeiten ermitteln, hieß es.
Das Haus in der James-von-Moltke-Straße in der Görlitzer Innenstadt war der Polizei zufolge am späten Montagnachmittag eingestürzt. Wegen eines möglichen Gasaustritts wurde der Unglücksort weiträumig evakuiert. Dazu zählten auch angrenzende Gebäude. 54 Menschen wurden zwischenzeitlich betreut und untergebracht.