Die dritte Tarifrunde für rund 925.000 angestellte Beschäftigte der Bundesländer außer Hessen läuft seit Mittwoch. Sollte eine Einigung zunächst nicht gelingen, ist eine Verlängerung der Verhandlungen bis Sonnabend oder eine vierte Tarifrunde möglich. Die Länder übertragen ein Tarifergebnis in der Regel später auch auf 2,2 Millionen Beamte und weitere knapp eine Million pensionierte Verbeamtete.
Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent, mindestens jedoch monatlich 300 Euro mehr Geld in diesem Jahr. Die Arbeitgeber hatten zunächst fünf Prozent über 27 Monate Laufzeit in Aussicht gestellt und liegen damit deutlich unterhalb der Gewerkschaftsforderung. Verdi und Beamtenbund wollen kein Ergebnis akzeptieren, das im Gesamtpaket schlechter ist, als der Abschluss bei Bund und Kommunen 2025 mit 5,8 Prozent für eine Laufzeit von 27 Monaten.