Die USA hatte im vergangenen Jahr Zölle in Höhe von 50 Prozent auf die Rohmaterialien sowie eine Reihe von Produkten, die Stahl oder Aluminium enthalten, erhoben. Ein im Sommer getroffenes Abkommen legte Importzölle von 15 Prozent auf fast alle Produkte aus der EU fest, nahm aber Aluminium und Stahl davon aus. Seitdem bemüht Brüssel sich darum die Metallzölle ebenfalls zu senken, bisher jedoch ohne Erfolg.
Die jüngsten Exportzahlen "unterstreichen die Notwendigkeit, dass jedes Handelsabkommen zwischen der EU und den USA fair, ausgewogen und durchsetzbar sein muss", erklärte Eurofer.
Es wird erwartet, dass das EU-Parlament am Dienstag über die Umsetzung des Zoll-Abkommens aus dem vergangenen Sommer abstimmt. Der Ratifizierungsprozess war ausgesetzt worden, nachdem Trump gedroht hatte, Grönland zu annektieren. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic drängte die Abgeordneten am Freitag, dem Abkommen "so schnell wie möglich" zuzustimmen.